Zehn Jahre nach Fukushima und Tsunami: Japan gedenkt der Opfer

Japans Kaiserpaar Naruhito und Masako gedenken der Opfer des Tsunami vom 11. März 2011.

Japans Kaiserpaar Naruhito und Masako gedenken der Opfer des Tsunami vom 11. März 2011.

Tokio. Zum zehnten Jahrestag des verheerenden Tsunamis und der Atomkatastrophe von Fukushima haben die Japanerinnen und Japaner der Opfer gedacht. Überlebende legten am Donnerstag um 14.46 Uhr, dem damaligen Zeitpunkt des Erdbebens, einen Schweigemoment ein. Es wurde auch gebetet.

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Manche Menschen liefen mit Blumenkränzen an die Küste, um Verwandten und Freunden zu gedenken, die durch den Tsunami am 11. März 2011 getötet wurden. Kaiser Naruhito und Ministerpräsident Yoshihide Suga sollten später an einer Gedenkfeier teilnehmen.

Unglück von Fukushima vor zehn Jahren: Letzte nationale Gedenkfeier

Im Zuge des Unglücks kamen mehr als 18.000 Menschen ums Leben, und fast eine halbe Million Menschen wurde aus ihren Orten vertrieben. Zehn Jahre später können mehr als 40.000 Menschen noch immer nicht zurückkehren. Die meisten davon stammen aus der Provinz Fukushima, wo manche Gegenden wegen der radioaktiven Strahlung gesperrt bleiben.

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Die Zeremonie am Donnerstag wird die letzte nationale Gedenkfeier für die Katastrophe von 2011 sein, die von der Regierung organisiert wird. In etwa zwei Wochen soll der Olympische Fackellauf in Fukushima beginnen. Die Olympischen Spiele im Sommer in Tokio sollen laut Regierungschef Suga unter anderem Japans Heilung nach der Katastrophe zeigen. Manche Überlebende sagen jedoch, ihre Heilung sei erst zur Hälfte erfolgt.

RND/AP

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