Spielsperre für NBA-Profi

Basketballstar Kyrie Irving wegen Antisemitismusvorwürfen suspendiert

US-Basketballstar Kyrie Irving wird von seinem Club Brooklyn Nets wegen Antisemitismusvorwürfen für mindestens fünf Spiele ohne Bezahlung suspendiert.

US-Basketballstar Kyrie Irving wird von seinem Club Brooklyn Nets wegen Antisemitismusvorwürfen für mindestens fünf Spiele ohne Bezahlung suspendiert.

New York. US-Basketballstar Kyrie Irving wird von seinem Club Brooklyn Nets wegen Antisemitismusvorwürfen für mindestens fünf Spiele ohne Bezahlung suspendiert. Man sei entsetzt über sein Unvermögen, „eindeutig zu sagen, dass er keine antisemitischen Ansichten“ habe, teilte der Verein am Donnerstag (Ortszeit) mit.

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Der Chef der nordamerikanischen Profiliga NBA, Adam Silver, hatte von Irving eine Entschuldigung für dessen Twitter-Post mit einem Link zu einem als antisemitisch kritisierten Film verlangt. Dies lehnte der Sportler jedoch zunächst ab.

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Die Nets erklärten, sie hätten in den vergangenen Tagen etliche Male versucht, Irving nahezubringen, welchen Schaden seine Worte und Taten anrichteten. Doch sei nach einem Interview des NBA-Stars deutlich geworden, dass sich bei ihm nichts verändert habe, teilte der Club mit.

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Irving: „Ich kann nicht antisemitisch sein, wenn ich weiß, wo ich herkomme“

In dem Gespräch vom Donnerstag erklärte Irving nur, dass er es mit dem Post nicht böse gemeint habe. Zwar räumte er ein, dass einige Inhalte im Film „Hebrews to Negroes: Wake Up Black America“ unwahr seien, sagte aber nicht, dass er den Link nicht hätte teilen sollen, sondern: „Ich bin nicht derjenige, der die Dokumentation gemacht hat.“ Als der 30-Jährige später gefragt wurde, ob er antisemitische Ansichten habe, verneinte er das nicht. „Ich kann nicht antisemitisch sein, wenn ich weiß, wo ich herkomme“, erklärte Irving nur.

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Jonathan Greenblatt, Chef der Bürgerrechtsgruppe Anti-Defamation League, reagierte mit einem Tweet auf die Worte des Sportstars: „Die Antwort auf die Frage ‚Haben Sie irgendwelche antisemitischen Ansichten?‘ ist immer ein ‚Nein‘ ohne Zweideutigkeit.“

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Greenblatt twitterte auch, dass seine Organisation nicht mit gutem Gewissen eine Spende annehmen könne, die Irving und die Nets am Mittwoch zugesagt hätten. Der Verein und der Spieler hatten angekündigt, jeweils 500 000 Dollar an Organisationen zu geben, die sich gegen Hass und Diskriminierung in der Gesellschaft einsetzen.

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Brooklyn Nets: Irvings Verhalten „läuft den Werten unserer Organisation zuwider“

Nach Irvings umstrittenem Interview zogen die Nets aber nun vorerst die Reißleine. „Ein solches Unvermögen, sich von Antisemitismus zu distanzieren, wenn man eine klare Gelegenheit dazu bekommt, ist zutiefst verstörend, läuft den Werten unserer Organisation zuwider und stellt Verhalten dar, das unserem Team abträglich ist“, erklärte der Club. Daher könne Irving aktuell nicht mit den Nets in Verbindung gebracht werden.

Am Abend tat Irving in einem Instagram-Post Abbitte dafür, seine Ansichten zum Thema nicht genau dargelegt zu haben, als er den Link zur Dokumentation geteilt habe. Er entschuldige sich auch bei allen jüdischen Familien und Gemeinden, die sein Post verletzt habe, schrieb er.

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Kurz zuvor meldete das FBI, es gebe glaubhafte Informationen über eine „breit angelegte“ Bedrohung von Synagogen in New Jersey, dem Heimatstaat von Irving.

RND/AP

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