In Celle

Kaulitz-Zwillinge wollen deutsches Gefängnis kaufen – Bürgermeister reagiert darauf

Tom Kaulitz (links) und sein Bruder Bill (Archivbild).

Tom Kaulitz (links) und sein Bruder Bill (Archivbild).

In Celle steht ein ehemaliges Gefängnis zum Verkauf. Die einstigen Knastmauern könnten sich bald in prominentem Besitz befinden: Die beiden Tokio-Hotel-Musiker Tom und Bill Kaulitz hatten von dem Verkauf erfahren. In ihrem wöchentlichen Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ fachsimpelten sie darüber, was man mit so einem Objekt alles anstellen könnte.

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„Wir hatten da ganz wilde Ideen“, erinnert sich Tom in der aktuellen Folge „Mit dem Mammut gen Sonnenuntergang“. „Wilde Ideen waren das überhaupt nicht, das waren super Ideen“, korrigiert ihn Bruder Bill gespielt empört. Im Raum standen beim gemeinsamen Brainstorming Pläne vom Restaurant über ein Hotel bis hin zum Nachtclub.

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Rückmeldung vom Oberbürgermeister

Nach der ersten Interessenbekundung meldet sich ausgerechnet der Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dr. Jörg Nigge, bei den beiden Musikern per Sprachnachricht: „Egal ob Fetischclub, Disco oder einfach nur wohnen, meldet euch“, appelliert der Bürgermeister an die beiden. „Wir können uns viel vorstellen und die Politik überzeugen wir gemeinsam davon auch noch“, sagt Nigge. Das könnte jedoch schwierig werden. Denn laut Niedersächsischem Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) gibt es strenge Vorgaben für die Nutzung des Geländes.

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Die Kaulitz-Zwillinge amüsieren sich in ihrer aktuellen Folge köstlich über das Angebot. Die Sprachnachricht spielen sie in ihrem Podcast ab. „Ich habe mich so gefreut, vom Oberbürgermeister aus Celle zu hören“, ruft Bill ins Mikro. „Ich bin wahnsinnig interessiert“, ergänzt er. Das Team der beiden Musiker werde Kontakt aufnehmen, um zu besprechen, „ob da was geht“.

Das Gefängnisgelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Salinenmoor hat laut NLBL eine Gesamtfläche von fast zwölf Hektar (rund 118.000 Quadratmeter). Der mit einer massiven Betonmauer gesicherte Bereich umfasst Unterkunfts-, Verwaltungs- und Versorgungsgebäude sowie Werk- und Lagerhallen. Außerhalb des ummauerten Bereichs befinden sich weitere Gebäude. Die Justizvollzugsanstalt wurde 1978 errichtet und konnte bis zu 220 Inhaftierte unterbringen.

RND/lin

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