"Das ist alles ganz furchtbar"

Roland Kaiser zum Ukraine-Krieg: Gesprächsfaden nach Moskau nicht abreißen lassen

Schlagersänger Roland Kaiser findet die Kritik an einem zu russlandfreundlichen Kurs der Partei in der Vergangenheit unangebracht.

Schlagersänger Roland Kaiser findet die Kritik an einem zu russlandfreundlichen Kurs der Partei in der Vergangenheit unangebracht.

Berlin. Auch Schlagerstar Roland Kaiser („Santa Maria“) beunruhigt der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Natürlich macht es mir Sorgen, dass wir hier in Europa einen Krieg haben und hochatomare Kräfte im Spiel sind. Das ist alles ganz furchtbar und deshalb macht man sich schon Sorgen um die Kinder und Kindeskinder“, sagte Kaiser der Deutschen Presse-Agentur.

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„Ich finde, wir haben ein Recht auf Entspannung und Seelenstreicheln“

Dennoch dürfe man aus seiner Sicht den Gesprächsfaden nach Moskau nicht abreißen lassen. „Frieden in Europa wird es ohne Russland nie geben. Man muss im Gespräch bleiben.“

Der Musiker, seit 20 Jahren Mitglied der SPD, findet die Kritik an einem zu russlandfreundlichen Kurs der Partei in der Vergangenheit unangebracht. „Die Politik der Diplomatie im Nachhinein zu kritisieren, ist nicht ganz fair. Man kann nicht alles vorher wissen.“ Zu einem möglichen Parteiausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder wollte sich Kaiser aber nicht äußern. „Ich muss darauf vertrauen, dass die Partei im Umgang mit ihm das Richtige macht.“

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Der als Ronald Keiler geborene Sänger, der am Dienstag 70 Jahre alt wird, äußert sich immer wieder zu politischen Themen - allerdings nicht auf der Bühne. „Ich habe mit meinem Publikum eine Vereinbarung. Die Menschen kommen in meine Konzerte, weil sie einen Abend lang unterhalten werden möchten“, erklärte Kaiser. „Ich finde, wir haben ein Recht auf Entspannung und Seelenstreicheln.“

RND/dpa

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