Styling-Vorschriften

Eurowings Discover erlaubt Flugcrews Tattoos – andere deutsche Airlines bleiben stur

Schließlich wurde die Frau der Stewardess gegenüber handgreiflich und schubste sie (Symbolbild).

Bordpersonal mit Tattoos am Arm muss bei der Lufthansa lange Ärmel tragen.

Tätowierungen sind längst nichts Außergewöhnliches mehr: Laut einer repräsentativen Umfrage aus dem vergangenen Monat ist etwa ein Fünftel aller Erwachsenen in Deutschland tätowiert. Trotzdem sind sichtbare Tattoos bei der Arbeit häufig noch ein Problem – auch bei deutschen Flug­gesellschaften.

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Lufthansa und Condor halten an Verbot fest

Wie das Portal „Aerotelegraph“ berichtet, sind sichtbare Motive bei den großen Airlines noch immer verboten. Die Lufthansa hält weiter an der Vorschrift fest, dass Flug­begleiterinnen und Flugbegleiter ihre Tattoos bedecken müssen. Es sei „derzeit keine Änderung unserer Vorgaben geplant“, zitiert das Portal einen Sprecher der Flug­gesellschaft. Die Airline Condor äußert sich fast wortgleich gegenüber „Aerotelegraph“: Derzeit seien keine Änderungen geplant. Anders Eurowings Discover.

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Eurowings Discover: Kleine Tattoos bei Crew erlaubt

Die jüngste Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group ist hingegen Tattoos aufgeschlossener. Die erst ein Jahr alte Airline habe einen anderen Styleguide als die Lufthansa, sodass keine Tattoos an Händen, Armen und Hals kein Problem seien, so eine Eurowings-Discover-Sprecherin gegenüber dem Flugportal. Flächendeckende Tätowierungen am ganzen Körper oder im Gesicht sei der Flugcrew weiterhin nicht erlaubt.

Offener zeigt sich auch Tuifly. „Wir führen die Flug­gesellschaften enger zusammen. Da schauen wir uns auch diese Themen an“, wird ein Sprecher des Ferienfliegers zitiert. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Von Air Baltic bis Virgin Atlantic: Viele Anpassungen bei Airlines

Andere Fluggesellschaften haben sich beim Dresscode in vielerlei Hinsicht neu aufgestellt. Alaska Airlines beispiels­weise hat im April dieses Jahres nicht nur die Regeln für Tattoos gelockert, sondern erlaubt seit Neuestem auch Nagellack, zwei Ohrringe pro Ohr und ein einzelnes Nasen­piercing. Zudem hat die Airline geschlechts­neutrale Uniformen eingeführt. Auch Air Baltic, United Airlines und Virgin Atlantic gehen mit der Zeit – unter anderem erlauben die Airlines seit Kurzem sichtbare Tattoos und Piercings.

Auch Luxair wird moderner und lässt kleine Tattoos, lange Haare bei Männern oder ausgefallenen Nagellack zu. Die Änderungen sind Teil eines Programms der luxemburgischen Airline, das sich „Work As You Are“ nennt, also „Arbeite so, wie du bist“.

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RND/jaf/bv

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