Klimakrise

An 40 Hochschulen soll gestreikt werden

Etwa 15 000 Menschen demonstrieren am 20. September 2019 in Kiel für eine bessere Klimapolitik. Jetzt rufen Students for Future zur bundesweiten Klimastreikwoche vom 25. bis 29. November auf.

Etwa 15 000 Menschen demonstrieren am 20. September 2019 in Kiel für eine bessere Klimapolitik. Jetzt rufen Students for Future zur bundesweiten Klimastreikwoche vom 25. bis 29. November auf.

Kiel. Höhepunkt der Woche soll der weltweite Klimastreik am 29. November sein, zu dem Fridays for Future aufgerufen hat. "An diesem Tag werden wir wieder in großer Zahl auf die Straße gehen und für eine Klimapolitik kämpfen, die ihren Namen auch verdient hat. Unter dem #NeustartKlima wird dann - Stand jetzt - in über 300 Städten gestreikt", erklärte Tobis Holle für Students for Future und Fridays for Future.

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Zuvor soll die gesamte Woche an Hochschulen und Universitäten gestreikt. Studenten und Hochschullehrer von 40 Unis sollen ihre Teilnahme erklärt haben. Dazu gehören auch Mitglieder der Christian Albrechts Universität Kiel und der Europa Universität Flensburg.

Klimaschutz auf dem Stundenplan

Damit soll der Klimastreik noch intensiver an die Hochschulstandorte und zu den Studenten getragen werden. "Denn dort werden die Lösungen von morgen, für Klima- und Umweltschutz, entwickelt", sagte Tobias Holle.
Während der Klimastreikwoche werde an einer Vielzahl von Hochschulen die Public Climate School stattfinden.

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Students for Future, die Studierenden-AG von Fridays for Future, haben das Projekt organisiert und dazu Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen mit ins Boot geholt. "Wir wollen allen Interessierten aus der Gesellschaft einen offenen Raum geben und eine Woche lang Klimaschutz-Aktionen auf den Stundenplan setzen. Die Hochschulen sollen damit ihrer Verantwortung gerecht werden, die Orte zu sein, an denen Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit gefunden werden."

Hunderte Professoren und Dozenten machen mit

Die Veranstaltungen werden öffentlich stattfinden, um vorhandenes Wissen für alle Menschen zugänglich zu machen und Orte der Beteiligung zu schaffen.
Lea Knoff, Teil der bundesweiten Organisationsteams, berichtet von der Unterstützung von über 250 Erstunterzeichnern und hunderten weiteren Professorinnen, Doktorinnen und Dozierenden. "Wir werden genau das richtige Zeichen setzen, gemeinschaftlich zu handeln, während die Klimapolitik der Bundesregierung jeder seriösen Grundlage entbehrt." Weitere Einzelheiten sollen am Montag in Berlin bekannt gegeben werden.

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