Weitere Bombendrohung

Bahnhof St. Michaelisdonn wurde gesperrt

Foto: In St. Michaelisdonn sprach ein Anrufer gegen 22 Uhr von einer öffentlichen Telefonzelle aus eine Bombendrohung für den Bahnhof aus.

In St. Michaelisdonn sprach ein Anrufer gegen 22 Uhr von einer öffentlichen Telefonzelle aus eine Bombendrohung für den Bahnhof aus.

St. Michaelisdonn. In St. Michaelisdonn sprach ein Anrufer gegen 22 Uhr von einer öffentlichen Telefonzelle aus eine Bombendrohung für den Bahnhof aus. Angeblich soll es sich dabei um eine jugendlich klingende Stimme gehandelt haben. Bestätigt ist das nicht.

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Sofort rückten Polizei und Feuerwehr aus. Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Dithmarschen wurden hinzugezogen. Der Bahnhof wurde abgesperrt, der Zugverkehr unterbrochen und ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Hund schlug bei Silvesterknaller-Rest an

Ein Sprengstoffsuchhund untersuchte das Gelände und schlug bei einem Zigarettenautomaten an. "Hierbei konnte ein verdächtiger Gegenstand ausgemacht werden, der sich bei genauerer Untersuchung als Rest eines Silvesterknallers identifizieren ließ", heißt es vonseiten der Feuerwehr. Dazu musste jedoch der Kampfmittelräumdienst aus Kiel angefordert werden.

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Hunde suchen nach Spuren des Anrufers

Die Sperrung konnte nach etwa 90 Minuten wieder aufgehoben werden. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz gegen 1 Uhr in der Nacht beenden. Personenspürhunde aus Brunsbüttel und Flensburg haben noch in der Nacht nach Spuren des Anrufers gesucht.

Gibt es einen Zusammenhang?

Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in Schleswig-Holstein immer wieder Bombendrohungen gegeben. Betroffen davon waren die Landgerichte in Itzehoe, Lübeck und Flensburg. Auch gegen das Gericht in Kiel gab es eine Drohung - hier jedoch wurde das Gebäude nicht abgesperrt. Am Donnerstagnachmittag gab es dann eine Bombendrohung gegen die Marktpassage in Heide. Ein Sprengsatz wurde in keinem der Fälle gefunden.

Ob ein Zusammenhang zwischen den Drohungen besteht, ist unklar. Die Ermittlungen laufen.

Von RND/pat

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