Kommentar

Bastian Modrow zu Einbruchszahlen

Foto: Bastian Modrow

Bastian Modrow

Kiel. Von einer Trendwende zu sprechen, wäre verfrüht. Nach wie vor gibt es Regionen Schleswig-Holsteins, die besonders häufig von Kriminellen heimgesucht werden. Wenig überraschend sind dies die Regionen des Landes, die in unmittelbarer Nähe zu Autobahnen liegen, vor allem aber an Hamburg grenzen.

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Hamburg verschlechtert Bilanz

Dort greift die wesentlich höhere Kriminalitätslast der Hansestadt nach Schleswig-Holstein über. Einbrecher müssen nicht einmal ins Auto steigen, um auf Raubtour zu gehen, können stattdessen bequem per U- oder S-Bahn anreisen und flüchten. Ohne die Fälle aus der Metropolregion stünde die Polizeibilanz deutlich besser da.

Die Nord-Länder müssen kooperieren

Hier gilt es, die Kräfte noch intensiver zu bündeln und länderübergreifend zusammenzuarbeiten. Der vor einem Jahr unterzeichnete Kooperationsvertrag der fünf norddeutschen Länder ist bereits ein erster sinnvoller Schritt gewesen. Ein Meilenstein könnte nun das geplante gemeinsame Analyse- und Auswertezentrum sein. Mit der Aussicht, noch schneller und direkter Informationen austauschen zu können, besteht die realistische Chance, die Einbruchszahlen nicht nur weiter zu drücken. Es könnte nachhaltig eine Trendwende eingeleitet werden, dass professionelle Banden dauerhaft einen großen Bogen um den Norden machen.

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