Kommentar

Christian Hiersemenzel zum A20-Ausbau

Foto: Landeshaus-Korrespondent Christian Hiersemenzel

Landeshaus-Korrespondent Christian Hiersemenzel

Kiel. Der MP hat den Schleswig-Holsteinern vor der Wahl in seiner Rolle als Oppositionsführer etwas versprochen, was er nicht im Entferntesten einhalten kann. Möge dies ein Lerneffekt sein: Ab heute werden kleinere Brötchen gebacken.

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Man kann Jamaika und namentlich dem neuen Verkehrsminister Bernd Buchholz zugutehalten, dass er nach seinen ersten Monaten im Amt sehr schnell erkannt hat, was Landesverwaltung kann und wovon sie lieber die Finger lassen sollte: von Autobahnplanung zum Beispiel. Nicht umsonst hatte sich sein SPD-Vorgänger Reinhard Meyer daran lange die Zähne ausgebissen. Dass mit der Deges nun ausgewiesene Fachleute die Planungen vorantreiben sollen, lässt hoffen. Möge diese unerquickliche Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen eines Tages ein Ende haben, so dass wir durch einen neuen Elbtunnel Richtung Stade fahren können.

Eine neue Kröte allerdings lieferten Günther, Buchholz und Deges-Mitarbeiter Bernd Rothe gestern gleich mit: Auch bei diesem Mammutprojekt explodieren die Kosten. Je länger es dauert, desto monströser werden die Rechnungen. Naturschützern wäre es das Liebste, wenn gar nicht gebaut würde. Das aber kann sich Schleswig-Holstein schon aus ökonomischer Sicht nicht leisten.

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