Kommentar

Christian Hiersemenzel zur neuen Umfrage

Foto: Christian Hiersemenzel.

Christian Hiersemenzel.

Kiel. Im Gegensatz zum Bund, wo sich gerade eine ungeliebte Große Koalition in eine neue Legislatur quält, ist Daniel Günther in Kiel nicht nur ein Regierungs-, sondern auch ein Politikwechsel gelungen. Und ein Blick auf die SPD zeigt, dass ihm von links vorerst keine Gefahr droht. Die Genossen werden sicher noch ein paar Jahre brauchen, um mit neuem Personal das Comeback zu wagen. Die Umfrage zeigt allerdings überraschend unverblümt auch in den eigenen Reihen eine Verliererin: die FDP. Das hat Folgen.

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So sehr man auf die negativen Einflüsse verweisen mag, die die gescheiterte Jamaika-Verhandlung in Berlin auf Umfragen und möglicherweise sogar Kommunalwahlen haben mag – den Frust der Liberalen kann das im Norden kaum schmälern. Ausgerechnet die Wirtschaftspolitik der Jamaikaner erhielt Top-Ergebnisse, ohne dass der hauptverantwortliche FDP-Minister Bernd Buchholz davon bislang profitiert – von seiner Partei ganz zu schweigen. Gerade mal 36 Prozent der Befragten sind mit den Liberalen im Regierungsbündnis zufrieden – aber 56 Prozent mit der CDU und sogar 59 Prozent mit den Grünen. Hinter den Kulissen hört man bei der FDP, dass es in den Koalitionsrunden künftig öfter knallen wird. Kein Wunder.

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