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Kommentar

Christian Hiersemenzel zur Personalie Jan Philipp Albrecht

Das ist für die Grünen deshalb so wichtig, weil Erfolge ihrer Politik nirgendwo sonst, das Finanzministerium als Schnittstelle ausgeklammert, so deutlich ablesbar sind wie im Umwelt- und Agrarministerium. Und zumal es Robert Habeck wie kaum ein anderer verstanden hat, Risse zwischen Ökologie und Ökonomie zu kitten.

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Das setzt Maßstäbe. Der Nachfolger soll in den nächsten Jahren nach Möglichkeit zum Hoffnungsträger der Grünen aufgebaut werden. Man brauchte einen, der ihre Seele versteht und sich im Kabinett zwischen einem selbstbewussten CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther und einem ehrgeizigen FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz zu behaupten weiß. Albrecht traut man das zu.

Man darf davon ausgehen, dass Finanzministerin Monika Heinold die Personalie aktiv mitbefördert hat. Kein Wunder: Damit die Grünen auch über die Legislatur hinaus an der Regierung beteiligt sind, muss das Tandem zwischen ihr und dem Neuen schnurren. Einziger Nachteil: Albrecht kommt aus Hamburg, und das dürfte der CDU gar nicht schmecken. Importe aus der Hansestadt wollte sie eigentlich vermeiden. Günther dürfte den Vorschlag trotzdem begrüßen.

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