Kommentar

Christian Longardt zu Holstein Kiel

Die Deutsche Fußball-Liga, die den Spielbetrieb der Profivereine regelt und die Lizenzen vergibt, neigt aber nicht zur Vergesslichkeit. Ihr Job ist es, auf die Einhaltung von Regeln zu achten, die für alle Klubs dieselben sind. Die Zweitliga-Lizenz für Holstein und die Spielerlaubnis fürs alte Stadion war an die Bedingung geknüpft, dass bis zur Saison 2018/2019 die neue Gästetribüne steht – und damit die geforderten 15 000 Zuschauer in die Arena passen. Diese Latte reißt Holstein nun sehr deutlich: Dass die Tribüne ein ganzes Jahr später fertig wird, kann der DFL nicht schmecken. Dass Holstein im zu kleinen Stadion nun sogar Erstliga-Spiele ausrichten will, erst recht nicht.

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Der Ausbau der Infrastruktur lässt sich kaum zeitgleich mit der rasanten sportlichen Entwicklung realisieren, und Holstein kann gute Gründe für die Verzögerung anführen. Ob das die DFL aber überzeugt, darf bezweifelt werden. Im knallharten Millionengeschäft Bundesliga gibt es üblicherweise keinen Sympathiebonus. Erstligaspiele in Hamburg – das wäre für Kiel die Höchststrafe.

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