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Das interessiert junge Wählerinnen und Wähler in SH

Hedda Lahann (18), Schülerin aus Eckernförde: „Oft interessieren sich Politiker leider nicht für uns junge Leute. sondern sprechen lieber die Erwachsenen an. Oder die Rentner. Würden sie mit uns intensiver in Kontakt treten, dann wüssten sie besser, was uns interessiert. Ich zum Beispiel finde, dass bezahlbares Wohnen, der Klimawandel und die Elektromobilität eine noch größere Rolle spielen müssten. Fahrkarten in Bussen und Bahnen sollten billiger werden, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen. Tiktok, Instagram? Ich finde Zeitungen noch immer wichtiger.“
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Hedda Lahann (18), Schülerin aus Eckernförde: „Oft interessieren sich Politiker leider nicht für uns junge Leute. sondern sprechen lieber die Erwachsenen an. Oder die Rentner. Würden sie mit uns intensiver in Kontakt treten, dann wüssten sie besser, was uns interessiert. Ich zum Beispiel finde, dass bezahlbares Wohnen, der Klimawandel und die Elektromobilität eine noch größere Rolle spielen müssten. Fahrkarten in Bussen und Bahnen sollten billiger werden, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen. Tiktok, Instagram? Ich finde Zeitungen noch immer wichtiger.“

Victoria Spieß (18), Schülerin aus Süderhastedt: „Klar gehe ich zur Wahl – schon allein deshalb, weil die Politik viel zu wenig unternimmt, um die Zukunft von uns Jugendlichen abzusichern. Entscheidungen zu Umweltfragen, zum Beispiel wie neuer Treibstoff produziert werden kann, dauern viel zu lang, und das ärgert mich. Dabei muss die CO2-Belastung dringend abgesenkt werden, weil sich die Erderwärmung sonst nicht mehr umkehren lässt. Ich komme von der Westküste, da ist das neue LNG-Terminal in Brunsbüttel natürlich ein Riesenthema. Mich wundert, dass jetzt, wo Russland die Ukraine angegriffen hat, die Planung plötzlich ganz schnell vorankommt. Geht doch! Ja, ich informiere mich nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet. Aber wenn sehe, wie sich manche Politiker auf TikTok präsentieren, um jung zu wirken, finde ich das etwas bemüht.“
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Victoria Spieß (18), Schülerin aus Süderhastedt: „Klar gehe ich zur Wahl – schon allein deshalb, weil die Politik viel zu wenig unternimmt, um die Zukunft von uns Jugendlichen abzusichern. Entscheidungen zu Umweltfragen, zum Beispiel wie neuer Treibstoff produziert werden kann, dauern viel zu lang, und das ärgert mich. Dabei muss die CO2-Belastung dringend abgesenkt werden, weil sich die Erderwärmung sonst nicht mehr umkehren lässt. Ich komme von der Westküste, da ist das neue LNG-Terminal in Brunsbüttel natürlich ein Riesenthema. Mich wundert, dass jetzt, wo Russland die Ukraine angegriffen hat, die Planung plötzlich ganz schnell vorankommt. Geht doch! Ja, ich informiere mich nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet. Aber wenn sehe, wie sich manche Politiker auf TikTok präsentieren, um jung zu wirken, finde ich das etwas bemüht.“

Laura Trebeljahr (24), Jura-Studentin aus Kiel: „Ich hole meine Informationen über Politik oft online, zum Beispiel über Instagram, Facebook und TikTok. Vieles wirkt dort leider sehr gestellt, zu wenig authentisch, und das mag ich gar nicht. Aus meiner Sicht müssen wir dringend mehr über Tierschutz in der Landwirtschaft sprechen, weil das Thema im Gegensatz zur Umwelt noch zu kurz kommt. Auch Sozialpolitik interessiert mich persönlich sehr, Bafög und Wohnen zum Beispiel. Ich wohne in Gaarden, und selbst dort ist die Miete ziemlich hoch. Neulich hing an der Türklinke zu meiner Wohnung Wahlwerbung. Ganz ehrlich: Das war mir zu nah – außerdem könnten potenzielle Einbrecher daran schnell erkennen, wer zu Hause ist und wer nicht. Infostände auf der Straße finde ich okay.“
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Laura Trebeljahr (24), Jura-Studentin aus Kiel: „Ich hole meine Informationen über Politik oft online, zum Beispiel über Instagram, Facebook und TikTok. Vieles wirkt dort leider sehr gestellt, zu wenig authentisch, und das mag ich gar nicht. Aus meiner Sicht müssen wir dringend mehr über Tierschutz in der Landwirtschaft sprechen, weil das Thema im Gegensatz zur Umwelt noch zu kurz kommt. Auch Sozialpolitik interessiert mich persönlich sehr, Bafög und Wohnen zum Beispiel. Ich wohne in Gaarden, und selbst dort ist die Miete ziemlich hoch. Neulich hing an der Türklinke zu meiner Wohnung Wahlwerbung. Ganz ehrlich: Das war mir zu nah – außerdem könnten potenzielle Einbrecher daran schnell erkennen, wer zu Hause ist und wer nicht. Infostände auf der Straße finde ich okay.“

Lasse Smit (22), Postzusteller aus Großenaspe: „Ich gehe zur Landtagswahl, habe aber noch entschieden, wen ich wählen soll. Das ist gar nicht so einfach. Mir sind soziale Gerechtigkeit, Gesundheitspolitik und Arbeitsrecht wichtig. Aber die Politiker müssten mehr zuhören, junge Leute werden zu oft ignoriert. Ja, auch ich informiere mich viel im Internet, auf tagesschau.de zum Beispiel und über Zeitungen, aber auch in den sozialen Medien. Was ich dort allerdings manchmal sehe, finde ich nur peinlich – wie gewollt und nicht gekonnt, das merken junge Leute doch sofort. Politiker dürfen sich nicht verstellen.“
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Lasse Smit (22), Postzusteller aus Großenaspe: „Ich gehe zur Landtagswahl, habe aber noch entschieden, wen ich wählen soll. Das ist gar nicht so einfach. Mir sind soziale Gerechtigkeit, Gesundheitspolitik und Arbeitsrecht wichtig. Aber die Politiker müssten mehr zuhören, junge Leute werden zu oft ignoriert. Ja, auch ich informiere mich viel im Internet, auf tagesschau.de zum Beispiel und über Zeitungen, aber auch in den sozialen Medien. Was ich dort allerdings manchmal sehe, finde ich nur peinlich – wie gewollt und nicht gekonnt, das merken junge Leute doch sofort. Politiker dürfen sich nicht verstellen.“

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Daniel Koch (21), Student der Geowissenschaften aus Kiel: „Ich habe mich noch nicht entschieden, wen ich wähle. Dass ich zur Wahl gehe, ist aber klar. Der Ukraine-Krieg ist gerade ein Riesenthema, auch der Klimawandel. Dazu hole ich mir meine Informationen aus dem Internet, über tagesschau.de zum Beispiel und auch über Instagram. Manches überprüfe ich allerdings später – man muss doch kritisch bleiben. Ich würde gern persönlich mit Politikern ins Gespräch kommen, mit den Grünen zum Beispiel und mit der FDP, auch wenn die sehr unterschiedlich sind. Hauptsache klare Standpunkte! Die vermute ich dort am ehesten.“
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Daniel Koch (21), Student der Geowissenschaften aus Kiel: „Ich habe mich noch nicht entschieden, wen ich wähle. Dass ich zur Wahl gehe, ist aber klar. Der Ukraine-Krieg ist gerade ein Riesenthema, auch der Klimawandel. Dazu hole ich mir meine Informationen aus dem Internet, über tagesschau.de zum Beispiel und auch über Instagram. Manches überprüfe ich allerdings später – man muss doch kritisch bleiben. Ich würde gern persönlich mit Politikern ins Gespräch kommen, mit den Grünen zum Beispiel und mit der FDP, auch wenn die sehr unterschiedlich sind. Hauptsache klare Standpunkte! Die vermute ich dort am ehesten.“

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