Hackerangriff

Daten von Datenschützerin geklaut

Foto: Datenschützerin Marit Hansen

Diebstahl im Internet: Daten der obersten Datenschützerin des Landes Schleswig-Holstein, Marit Hansen, wurden geklaut.

Kiel. Die oberste Datenschützerin des Landes Schleswig-Holstein, Marit Hansen, ist Opfer von Datendiebstahl im Internet geworden. Eine E-Mail-Adresse sei betroffen gewesen, sagte Hansen der Segeberger Zeitung.

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Die E-Mail-Adresse sei "anscheinend bei einem Anbieter durch einen Hackerangriff ausgespäht" worden, sagte die Datenschützerin weiter. Der Fall habe sich demnach im Jahr 2013 ereignet.

Oberste Datenschützerin Hansen: Keine Garantie für hundertprozentige Sicherheit

Der Diebstahl zeigt, dass nicht einmal die Daten von im Internet sicher sind. Außerdem hilft selbst das beste Passwort dem Einzelnen wenig, wenn Datendiebe und Hacker ein Unternehmen ins Visier nehmen, das die Daten nur unzureichend sichert.

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Angriffe durch Programme, die Server im Internet auf Sicherheitslücken abklopfen, „sind an der Tagesordnung“, sagte Datenschützerin Hansen weiter. „Eine Garantie für hundertprozentige Sicherheit gibt es aber nicht.“

Großer Diebstahl im Internet Anfang des Jahres

Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass ein Hacker Handynummern, Privatadressen, interne Nachrichten und Fotos von Prominenten und Politikern veröffentlicht hat.

Sechs Tipps für den Datenschutz im Internet

Datensparsamkeit: Wer freizügig mit seinen Daten umgeht, muss damit rechnen, dass sie im Netz an unerwünschter Stelle auftauchen. Deshalb: Daten, die gar nicht erst an- oder herausgegeben worden sind, können auch nicht gestohlen werden.

Datenkontrolle: Um Missbrauch schnell eindämmen zu können, ist ständige Kontrolle und ein Überblick wichtig: Dazu gehört das regelmäßige Prüfen der Kontoauszüge ebenso wie die Recherche im Internet, welche Informationen über die eigene Person auffindbar sind.

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Gute Passwörter: Ein starkes Passwort hat zwölf oder mehr Stellen. Es besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.

Passwortsicherheit: Jedes Online-Konto braucht ein eigenes sicheres Passwort.

Zweifaktor-Authentifizierung: Ein sicheres Passwort ist gut, ein zweiter Sicherheitscode ist besser. Genau das macht die Zweifaktor-Authentifizierung. So wird nach Eingabe des Passworts noch ein zweiter Code abgefragt.

Onlinespeicher: Cloud-Dienste sind praktisch, bergen aber ein Datendiebstahl-Risiko. Vor allem sensible Daten sollten Nutzer deshalb nicht unverschlüsselt in einem Onlinespeicher ablegen.

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Bericht: Datenklau-Täter war der Justiz seit Längerem bekannt.

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