Coverband aus Bad Oldesloe

Stone spielen seit 32 Jahren nur Songs der Rolling Stones

Die Coverband Stone aus Bad Oldesloe spielt nur Stones-Songs: (v. l.) Hanno Kabel (Keyboards), Joachim Parduhn (Gitarre, Gesang), Joachim Hoog (Leadgesang), Werner Voss (Bass, Gesang), Uwe Drauschke (Gitarre, Saxofon) und Dirk Lesemann (Schlagzeug).

Die Coverband Stone aus Bad Oldesloe spielt nur Stones-Songs: (v. l.) Hanno Kabel (Keyboards), Joachim Parduhn (Gitarre, Gesang), Joachim Hoog (Leadgesang), Werner Voss (Bass, Gesang), Uwe Drauschke (Gitarre, Saxofon) und Dirk Lesemann (Schlagzeug).

Bad Oldesloe. Mitte der 90er, auf der von VW gesponserten „Voodoo-Lounge“-Europatour der Rolling Stones, hätten Stone ihre Idole beinahe mal persönlich getroffen. „Da haben wir auch in Wolfsburg gespielt“, erzählt Werner Voss, Bassist der Rolling-Stones-Coverband Stone aus Bad Oldesloe. „Ein großes Open-Air, das ging auch über VW. Da hatte man uns versprochen, dass wir die Stones sehen können. Aber bei der offiziellen Veranstaltung waren die Stones nur fünf Minuten anwesend.“

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Seit 32 Jahren gibt’s die Coverband Stone

Ganz so lange wie Rolling Stones ist die Coverband noch nicht im Geschäft, aber 32 Jahre sind es nun auch schon. Weit mehr als 700 Konzerte haben Stone deutschlandweit gespielt, schon mit Musikgrößen wie Suzi Quatro, Udo Lindenberg, Shocking Blue, Rattles, Mungo Jerry, The Searchers oder Scott McKenzie die Bühne geteilt. „Wir haben auf einer Veranstaltung einfach mal so zusammen gejammt“, erinnert sich Voss an die Anfänge, „und unser Sänger Joachim Hoog hatte noch ein paar Stones-Nummern parat.“ 1990 gab’s dann den ersten kleinen Auftritt von Stone auf einem Stadtfest in Bad Oldesloe, schon bald griff eine Booking-Agentur zu.

Stone covern ausschließlich Songs von den Stones. „Die Charakteristik des Stücks, die muss rüberkommen. Wir versuchen nicht, die Songs Ton für Ton nachzuspielen, sondern eine eigenständige Band zu bleiben“, erklärt Voss. „Das ist vielleicht auch unser Rezept, warum wir so lange zusammengeblieben sind.“ Rund 50 Stücke haben sie derzeit im Repertoire, der Löwenanteil Standards, die die Stones ja heute auch noch brächten. „Manche Exoten spielen wir nicht mehr, weil die Leute sie nicht hören wollen.“ Gemeinsam gesehen hätten sie die Rolling Stones diverse Male – auch um zu schauen: Wie machen die das live?

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„Satisfaction“ auf jedem Konzert

Wird immer nur Stones-Songs denn nicht irgendwann langweilig? „Das habe ich mich selbst auch schon mal gefragt“, sagt Voss und lacht. „Ich kann nicht sagen, dass es einem von uns über all die Jahre langweilig geworden ist. Das ist eigentlich ein Phänomen.“ Bei jedem Konzert hätten sie „Satisfaction“ gespielt. „Aber jedes Mal, wenn diese Nummer kommt, dann gehen die Fäuste in die Höhe, die Leute gehen ab – und das motiviert.“ Musikalisch sei es bestimmt nicht das aufregendste Stück der Stones, aber es sei „einfach doch ’ne Hymne.“

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