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Kommentar

Frank Behling zum Ausflaggen

Foto: Frank Behling kommentiert. 

Frank Behling kommentiert.

Kiel. Und der Trend hält an. Die Zukunft für deutsche Seeleute sieht ebenfalls düster aus. Bislang hat die Bundesregierung sich bei der Nachwuchsfrage voll und ganz auf die Gesetze des Marktes verlassen. Reeder wurden massiv gefördert und Kapitalanleger für Investments in Schiffe begünstigt.

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Mehr Personal ais Asien

Dennoch flaggten deutsche Reeder mit Hinweis auf den globalen Wettbewerb seit 2010 weiter aus. Die Seereedereien haben deutsche Seeleute mehr und mehr durch Personal aus Asien ersetzt. Trotz hoher Förderungen zahlen weiter die deutschen Seeleute die Zeche. Bald wird es an unserer Küste mit dem Personal eng. Junge Seeleute mit Berufserfahrung werden knapp. Inzwischen füllen bereits gut ausgebildete Seeleute aus den Niederlanden oder Osteuropa die Lücken bei Behörden oder Lotsen auf.

Stoppen kann diese Talfahrt nur die Bundesregierung, indem sie die Förderungen verbindlich an die Ausbildung und Beschäftigung deutscher Seeleute knüpft. Die Zeiten freiwilliger Zusagen müssen vorbei sein. Passiert das nicht, ist es besser, die Förderungen direkt in die Hochschulen und den Bau von Schulschiffen zu investieren. Dieses Modell hat in den USA oder den Niederlanden bereits Erfolge erzielt.

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Von Behling

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