Klimastreik in SH

"Fridays for Future": 15.000 waren dabei

Foto: Tausende Demonstranten zogen am Freitag durch Kiel. 

Tausende Demonstranten zogen am Freitag durch Kiel.

Kiel. In Neumünster gingen 500 auf die Straßen, in Bad Segeberg mehr als 250, in Eckernförde 200 in Plön 40. In Rendsburg meldete die Polizei 600 Teilnehmer und damit ebenso viele wie in Itzehoe und Eutin. In Flensburg gingen 1100 Schüler und Studenten auf die Straße, aus Lübeck meldete die Polizei 2000 Teilnehmer. An 15 weiteren Orten im Land gab es weitere Klimastreiks.

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Video: "Fridays for Future" in Schleswig-Holstein

Fridays for future: Klimastreik in Schleswig-Holstein

Klimastreik in Schleswig-Holstein: Am Freitag gingen rund 7000 Menschen in Kiel auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demonstrieren.

Dank an "Fridays for Future"

In Kiel beteiligten sich neben vielen Studenten auch Mitglieder von "Parents for Future", Eltern, Großeltern und Omas gegen Rechts an dem Protestmarsch, der vom Rathausplatz zunächst zum Platz der Matrosen am Bahnhof. "Ich gehe für Louis. Er ist sechs Jahre alt", stand auf einem Plakat. "Danke, dass ihr streikt! Gegen die, die unsere Welt verzocken", hatte eine Großmutter aus Nortorf auf ihr Plakat geschrieben.

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Redner fordern: "Kein Hass"

Zu Beginn hatten die Teilnehmer in Kiel mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht, die bei einem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland getötet und verletzt worden waren. Die Polizei verdächtigt einen rechtsextremen 28-Jährigen. "Fridays for Future duldet keinen Hass", erklärte Jakob Blasel und erhielt dafür viel Applaus.

Wende in der Politik sei notwendig

Die Demonstranten forderten eine Wende in der Energie-, der Mobilitäts- und Landwirtschaftspolitik - auf Bundesebene, aber auch vor Ort. "Jeder Einzelne kann und sollte etwas gegen die Klimakrise tun. Aber es kommt uns auch auf einen generellen Wandel im Klimaschutz an", sagte Moritz von Courten, 21-jähriger Student aus Kiel.

"Dazu gehören der schnelle Kohleausstieg, Co2-Steuern, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine nachhaltige Landwirtschaft." Insgesamt müsse es das von Wissenschaftlern empfohlene Ziel sein, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Fridays for Future: Hier finden Sie den Liveblog zum Nachlesen. 

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