"Gorch Fock"-Skandal

Gericht bestätigt den Vermögensarrest

Foto: Ein Blick auf das in Reparatur befindende Segelschulschiff der Deutschen Marine, "Gorch Fock".

Ein Blick auf das in Reparatur befindende Segelschulschiff der Deutschen Marine, "Gorch Fock".

Hamburg. Mit dieser Entscheidung können Vermögenswerte bis zu einer Höhe von 8,4 Millionen Euro beschlagnahmt werden.

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Nach einer summarischen Prüfung gehe das Gericht davon aus, dass der Beklagte seine Vermögensbetreuungspflicht durch die Vergabe von Darlehen verletzt habe, sagte ein Sprecher des Landgerichts. Die Darlehen hätten nichts mit dem Betrieb der Werft zu tun gehabt und seien an Firmen gegangen, an denen der Ex-Vorstand selbst beteiligt war. Zudem seien sie nicht schriftlich dokumentiert und zu unangemessenen Konditionen vergeben worden (Az. 307 O 149/19).

Kosten für die Überholung der "Gorch Fock" explodiert

Der neue Vorstand der Elsflether Werft AG will mit der Beschlagnahme von Vermögen die Insolvenzmasse sichern. Daraus würden am Ende offene Rechnungen und Ansprüche bezahlt, zum Beispiel von Lieferanten. Die Werft ist Generalunternehmer bei der umstrittenen Sanierung des Segelschulschiffs der deutschen Marine. Die Kosten für die Überholung der "Gorch Fock" sind explodiert. Statt geplant knapp zehn Millionen Euro sind bereits 70 Millionen Euro ausgegeben worden.

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Von RND/dpa

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