Istanbul-Konvention

Gewalt gegen Frauen besser bekämpfen

Foto: Ursula Schele (v. li.), Sabine Sütterlin-Waack und Katja Grieger

Wollen Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, besser helfen: Ursula Schele (v. li.), Sabine Sütterlin-Waack und Katja Grieger.

Kiel. Der Europarat hat sich in der sogenannten Istanbul-Konvention der Bekämpfung dieses Unrechts verschrieben, die in Deutschland seit Februar rechtskräftig ist. Schleswig-Holstein ist nun das erste Bundesland, das mit der Umsetzung beginnt. „Wir müssen viele Dinge angehen“, sagte Katja Grieger. Die Leiterin des Bundesverbandes Frauen gegen Gewalt (BFF) informierte am Donnerstag mit Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack und Ursula Schele, Vorstandsfrau des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein (LFSH), über über den Start der Konventionsumsetzung. Eine Herausforderung sei es unter anderem, Frauen mit Migrationshintergrund zu erreichen, so Grieger weiter.

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Frauenhäuser überfüllt

Sütterlin-Waack betonte den Handlungsbedarf bei den überfüllten Frauenhäusern in Schleswig-Holstein. Gewalt gegen Frauen sei kein Nischenthema mehr, sagte Ursula Schele. „Die Nachfrage an Hilfe steigt. Das zeigt uns, dass unsere Arbeit ankommt.“

Verbesserte Gewaltprävention

Mit dem Start der Umsetzung der Istanbul-Konvention am Donnerstag soll eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, in der alle Ministerien Schleswig-Holsteins gemeinsam operieren können. Im Besonderen soll die Prävention von Gewalt verbessert werden, aber auch die Versorgung der Opfer sowie eine Verbesserung der Straf -und Zivilverfahrensabläufe gegen Täter.

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