Videobotschaft

Günther warnt vor "Pandemiemüdigkeit"

„Ohne Vorsicht und Rücksichtnahme geht es nicht: Ministerpräsident Daniel Günther wendete sich in einer Videobotschaft an die Schleswig-Holsteiner.

„Ohne Vorsicht und Rücksichtnahme geht es nicht: Ministerpräsident Daniel Günther wendete sich in einer Videobotschaft an die Schleswig-Holsteiner.

Kiel. Vorhaben der Landesregierung bleibe es, alles zu unternehmen, um eine weitere Ausbreitung des Virus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, unterstrich Günther. Ohne die Mithilfe der Bürger, bei denen er sich für das bisherige Verhalten bedankte, werde dies jedoch nicht gelingen. Nur dadurch sei das Land bisher gut durch die Pandemie gekommen.

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Niemand dürfe in "Pandemiemüdigkeit"

"Ich bitte alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um Vorsicht und Rücksichtnahme", sagte der Ministerpräsident. Niemand dürfe jetzt in "Pandemiemüdigkeit" verfallen. "Ich weiß, das ist für jeden Einzelnen eine Herausforderung. Doch lassen sie uns den Weg gemeinsam gehen. Erinnern wir uns daran, wie wir die Infektionszahlen im Mai erfolgreich haben eingrenzen können. Geben wir aufeinander acht. Halten wir uns an die Regeln. Helfen wir alle daran mit, eine weitere Ausbreitung der Infektion zu vermeiden."

Wichtig bleibe die Einhaltung der AHA plus AL-Regeln. "Nur, wenn wir vernünftig bleiben – und die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung verhält sich so – können wir unsere und die Gesundheit anderer schützen und weitere Einschränkungen unserer persönlichen Freiheit vermeiden", so Günther.

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Masken möglichst auch im Freien tragen

"Tragen wir die Masken auch im Freien immer dann, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann", fügte Günther hinzu. Wichtig sei auch, dass regelmäßiges Lüften und die Nutzung der Corona-App, um die Nachverfolgung von Kontakten zu ermöglichen und das Unterbrechen von Infektionsketten zu erleichtern."

Lesen Sie auch:Steigende Corona-Zahlen: Gesundheitsämter am Limit

Günther appellierte zudem erneut eindringlich an alle Schleswig-Holsteiner zu prüfen, ob private Reisen und Zusammenkünfte wirklich notwendig seien. "Die Lage ist ernst, die Infektionszahlen werden weiter steigen." Darauf deute die Entwicklung in Deutschland wie in allen europäischen Ländern hin. Ein Ende der Pandemie sei nicht in Sicht.

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Montag berät Koalitionsrunde über Beherbergungsbeschränkungen

Zu den Vorgaben für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten erklärten Günther sowie seine beiden Stellvertreter, Finanzministerin Monika Heinold und Gesundheitsminister Heiner Garg, man habe das Thema mit der Expertenrunde der Landesregierung intensiv beraten.

Fest stehe, dass der Reiseverkehr ein Faktor für die Ausbreitung des Virus sei. Inwieweit das Instrument der Beherbergungsbeschränkungen aber zur wirksamen Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen könne, sei nicht abschließend geklärt. Am kommenden Montag werde sich die Koalitionsrunde in Kiel mit dem Thema befassen. Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig hatte am Freitag entschieden, dass das per Landesverordnung erlassene Beherbergungsverbot für Schleswig-Holstein rechtswidrig ist.

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