Kommentar

Heike Stüben zu den E-Zigaretten

Foto: Heike Stüben kommentiert die Gefahr durch E-Zigaretten.

Heike Stüben kommentiert die Gefahr durch E-Zigaretten.

Kiel. Das Fraunhofer Institut hat nachgewiesen, dass das Liquid in der Kartusche Substanzen wie Propylenglykol, Nikotin, Glyzerin, Ethanol und diverse Aromastoffe enthält. Die Forscher verweigern deshalb auch den E-Zigaretten das Prädikat unbedenklich.

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Und die nikotinfreien Varianten? Tatsächlich berichten Kettenraucher, dass sie durch die nikotinfreien Verdampfer den Konsum reduziert oder sogar ganz aufgehört haben. Das Problem ist nur: Diese E-Zigaretten unterliegen nicht mehr den Richtlinien für Tabakwaren und können Substanzen enthalten, die alles andere als harmlos sind.

Auch E-Zigaretten stellen deshalb für Kinder und Jugendliche ein Risiko dar, das vom Einstieg ins Qualmen bis zur Sucht reicht. Schon allein deshalb sollte dafür nicht geworben werden. Bisher sind die Vorstöße für ein Werbeverbot immer gescheitert – zuletzt hatte Volker Kauder die CDU/CSU auf Antikurs gehalten. Ob sein Nachfolger Ralph Brinkhaus das anders sieht, werden wir bald erfahren: Grüne und Linke haben erneut Anträge für ein Werbeverbot gestartet. Allerdings wird das Werbeverbot erst greifen, wenn die neue E-Zigarette aus den USA schon auf dem deutschen Markt ist. Damit sind die Eltern gefordert. Sie müssen ihrem Nachwuchs klarmachen, dass er die Finger auch von den neuen Sticks lassen sollte – mag das Zeug auch noch so angesagt sein.

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