Kommentar

Heike Stüben zu E-Scootern in Bussen

Foto: SH-Redakteurin Heike Stüben

SH-Redakteurin Heike Stüben

Kiel. Die jahrelange Auseinandersetzung um die Sicherheit in Bussen einerseits und das Recht auf Teilhabe andererseits ist damit hoffentlich beendet. Ist jetzt also alles gut? Das kommt darauf an.

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Denn für die betroffenen E-Scooter-Fahrer bedeutet die neue Regelung erst einmal einen erheblichen Aufwand. Sie müssen bei ihrer Krankenkasse einen neuen E-Scooter durchsetzen. Das kostet die meist schwerkranken Menschen Zeit, aber vor allem Kraft und in einigen Fällen auch Geld. Auf der anderen Seite liegt es auch in Interesse der Betroffenen, dass ihr Gefährt kein Sicherheitsrisiko in Bussen und Bahnen darstellt. Sollten also tatsächlich alle Betroffenen am 1. Januar 2019 mit einem busgerechten E-Scooter unterwegs sein, wäre eine ganze Menge gewonnen.

Aber Vorsicht: In Kiel fahren nicht nur KVG-Busse. Die anderen Busse können E-Scooter aber meist nicht mitnehmen. Autokraft und VKP verweisen darauf, dass sie vorwiegend über Land fahren und sowohl der Platz als auch die Sicherheitsvorrichtungen für E-Scooter in Bussen fehlen. Aber darf das so bleiben? 2023 muss der ÖPNV barrierefrei sein, so gibt es die EU vor. Zu Recht. Denn ohne Druck passiert nichts. Ein ÖPNV für alle? Davon sind wir noch immer weit entfernt.

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