Vollverschleierung an Unis

Jamaika-Koalition streitet weiter um Nikab-Verbot

Illustration: Eine Frau trägt einen Nikab. In Schleswig-Holstein läuft eine Debatte darüber, ob die Vollverschleierung in Lehrveranstaltungen an Hochschulen gesetzlich verboten werden soll.

Illustration: Eine Frau trägt einen Nikab. In Schleswig-Holstein läuft eine Debatte darüber, ob die Vollverschleierung in Lehrveranstaltungen an Hochschulen gesetzlich verboten werden soll.

Kiel. „Während sich neben der FDP- auch die CDU-Fraktion klar für ein Vollverschleierungsverbot ausspricht, bewerten die Grünen dies bisher anders“, sagte FDP-Fraktionschef Christopher Vogt.

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Die Grünen sagen, sie seien gegen allzu viele Verbote und wollen eine freiheitlich-liberale Gesellschaft erhalten.

Bis 13. Juni läuft eine schriftliche Anhörung, der eine mündliche folgen könnte. „Wir hoffen sehr, dass die schriftliche Anhörung dazu beitragen kann, dass sich die gesamte Koalition dann für die Möglichkeit eines Vollverschleierungsverbotes entscheidet“, sagte Vogt. „Sollte dies der Fall sein, könnte das Hochschulgesetz noch in diesem Jahr geändert werden.“

Thema ist für die Koalition sehr unbequem

Die Koalition streitet bereits seit Januar um das Thema – eine Kieler Studentin hatte die Debatte ausgelöst.

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Das Präsidium der Uni Kiel hatte die Regierung in einem Brief dringend um Unterstützung gebeten. Sie hatte der zum Islam konvertierten deutschen Studentin Katharina K. verboten, in einem Nikab – also einem Vollschleier, der nur die Augen freilässt – zu Vorlesungen und Prüfungen zu kommen.

RND/dpa

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