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Klimakleber, Demos und eine Anklage

Klimaaktivisten der "Letzten Generation" blockierten am Donnerstagnachmittag den Verkehr in Kiel.

Klimaaktivisten der "Letzten Generation" blockierten am Donnerstagnachmittag den Verkehr in Kiel.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es war nur eine Frage der Zeit, bis der Protest der „Letzten Generation“ die Kieler Straßen erreicht. Gestern am späten Nachmittag war es soweit. Und dann war es wie überall. Aktivisten klebten sich in der Kaistraße auf dem Asphalt fest. Autofahrer mussten sich gedulden. Die Polizei rückte an. Und die Beamten, die vielleicht auch etwas Besseres zu tun gehabt hätten, zückten ihre Flaschen mit Rapsöl, um erst die festgeklebten Hände von der Straße ab- und dann den Stau aufzulösen. Ob die Aktion wirklich dazu angetan ist, mehr Menschen für den notwendigen Klimaschutz zu zu gewinnen, mag jeder für sich entscheiden.

Auch sonst ist viel los auf den Kieler Straßen. Und damit ist nicht die Festgesellschaft rund um Asmus Bremer gemeint, die lautstark den Kieler Umschlag in der Innenstadt feiert. Am Mittwoch der Jugendstreik vor dem Rathaus, am Donnerstag die Verdi-Kundgebung zum Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst und heute die Demo von Friday for Future. Klima und Arbeitskampf Hand in Hand.

Ideen zum Klimaschutz haben nicht nur Klimaaktivisten. Eine besonders gute wird gerade in Nortorf ausprobiert. Dort geht es um die Frage, wie man es vermeiden kann, dass Straßenlaternen sinnlos Energie verbrauchen, ohne dass die Menschen nachts im Dunkeln tappen müssen. Die Lösung ist recht smart.

Nach der Messerattacke von Brockstedt, bei dem zwei junge Menschen ums Leben kamen, ist viel über den Täter geschrieben und gesendet worden. Das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen wurde dabei nicht vergessen - doch der Respekt gegenüber den Familien macht es schwer, über sie zu berichten, ohne sie ungewollt zu bedrängen. Der Vater des getöteten Mädchens ist nun selbst an die Öffentlichkeit getreten - und erhebt schwere Klage gegen die Behörden. Sie hätten im Fall Ibrahim A. komplett versagt.

 

Nachrichtenüberblick in Kürze

 

Bild des Tages

Bester Dinge: Achim Reichel und Band in der Kieler Wunderino-Arena.

Bester Dinge: Achim Reichel und Band in der Kieler Wunderino-Arena.

„Kiel, immer eine Reise wert!“ Achim Reichel hatte offensichtlich ebenso viel Spaß beim Konzert in der Kieler Wunderino-Arena wie seine gut 1000 Fans. Dort unternahm dieses Urgestein deutscher Rockmusik einen vitalen Ritt durch die lange Karriere.

 

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