Experten geben Rat

KN-Telefonaktion: Fragen zu Reisen und Corona?

Flip-Flops, Sonnenbrille und Strohhut einer Frau liegen an einem Kieselstrand - davon träumen momentan viele Schleswig-Holsteiner. Bundesaußenminister Maas hat die weltweite Reisewarnung für Touristen bis zum 14. Juni verlängert.

Flip-Flops, Sonnenbrille und Strohhut einer Frau liegen an einem Kieselstrand - davon träumen momentan viele Schleswig-Holsteiner. Bundesaußenminister Maas hat die weltweite Reisewarnung für Touristen bis zum 14. Juni verlängert.

Kiel. Am 17. März sprach das Auswärtige Amt zum ersten Mal in seiner Geschichte eine globale Reisewarnung aus und riet von allen touristischen Reisen ins Ausland ab – wegen des Coronavirus. Dann verhängten Bund und Länder ein innerdeutsches Reiseverbot.

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Seitdem gibt es jede Menge Ärger um die Rückabwicklung, jede Menge Probleme um Stornierung und Rückerstattung eines oft schon Monate vorher bezahlten Reisepreises. Zunächst war die Maßnahme bis Ende April befristet und wurde dann bis zum 3. Mai verlängert. Am Mittwoch folgte die Verlängerung der weltweiten Reisewarnung für Touristen bis zum 14. Juni.

Gutschein anstelle einer Rückerstattung?

Allein Tausende von Urlaubern suchten Rat bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Viele setzten sich direkt mit ihren Reiseveranstaltern oder Reisebüros in Verbindung, nahmen Kontakt mit Buchungsplattformen und Vermietern von Unterkünften im In- und Ausland auf, hingen in der Warteschleife der Kunden-Telefone von Fluggesellschaften, bekamen keine Antwort auf ihre E-Mails, und ihr Geld bekamen sie auch nicht zurück.

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Erschwert wird die Lage dadurch, dass die Bundesregierung Gutscheine anstelle einer Rückerstattung favorisiert. Eine solche Regelung ist aber bisher nicht in Kraft. Trotzdem setzen sich nach Angaben der Verbraucherzentrale einige Reisebüros, Vermittler und Veranstalter mit Hinweis auf eine angeblich bevorstehende oder angeblich schon gültige Gutscheinregelung über geltendes Recht hinweg.

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Was passiert mit meinem Urlaub in der Coronakrise?

Und schon ist der nächste Ausfall in Sicht: der Sommerurlaub. Fragen wie "Habe ich Anspruch auf Erstattung meiner für Juli gebuchten Reise?", "Was passiert mit meinem Urlaub im September in Mecklenburg-Vorpommern?" oder "Was kann ich jetzt tun?" würden nun täglich gestellt, berichtet Jörg Weißgräber, Geschäftsleitung der Reisebüro Fahrenkrog Touristik & Business Travel GmbH & Co KG in Kiel.

KN-Telefonaktion: Das sind unsere Reise-Experten

Weißgräber ist einer der drei Experten am KN-Servicetelefon, die am Mittwoch, 29. April, zwischen 14 und 16 Uhr Fragen unserer Leser beantworten. Die Fachfrau für Stornierungen, Rückerstattungen und rechtliche Rahmenbedingungen ist Julia Buchweitz, Volljuristin und Rechtsreferentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Dritter am Telefon ist Stefan Scholtis, Hauptgeschäftsführer Dehoga Schleswig-Holstein – des Arbeitgeberverbandes der Hotels und Gaststätten. Scholtis kennt die wirtschaftliche Lage der Hotels und Pensionen im Lande. Fragen wie "Wohin geht es nun mit dem Tourismus in Schleswig-Holstein?" oder "Wann kann ich endlich wieder essen gehen?" werden ihm jetzt häufig gestellt.

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Haben auch Sie Fragen zu Reisen und Corona? Dann rufen Sie uns an.

So erreichen Sie die Reisefachleute

Stefan Scholtis, Hauptgeschäftsführer Dehoga im Land, erreichen Sie unter 0431/903-2950

Julia Buchweitz, Volljuristin bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erreichen Sie unter 0431/903-2951

Jörg Weißgräber, Geschäftsleitung, Reisebüro Fahrenkrog, erreichen Sie unter 0431/903-2952

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Weitere Informationen zum Coronavirus erhalten Sie auf unserer Themenseite.

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