Neue Software

Landesbeschäftigte: Gehalt kommt später

Foto: Eine neue Software bereitet Probleme. Durch sie bekommen Landesbedienstete später Gehalt und die Kosten für das Land steigen an. 

Eine neue Software bereitet Probleme. Durch sie bekommen Landesbedienstete später Gehalt und die Kosten für das Land steigen an.

Kiel. Von rund 100.000 Auszahlungsvorgängen seien im August rund 600 und im September rund 1000 Fälle betroffen gewesen. Im Oktober sei mit etwa 1100 Fällen zu rechnen - vor allem im Schul- und Hochschulbereich. Die Gehälter träfen im Schnitt vier bis sechs Tage zu spät ein. Bei Zulagen könne die Zahlung mehrere Monate dauern.

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Schneider bedauerte die Probleme, sie seien nicht akzeptabel. Jeder Fall sei einer zu viel. Die Software hat sich nach Angaben des hessischen Software-Entwicklers P&I im Testbetrieb bewährt. Die Instabilität des Systems habe sich erst im Realbetrieb gezeigt. Man arbeite mit Dataport, dem Dienstleister des Landes, und dem Entwicklerunternehmen systematisch die Probleme ab.

Land bleibt auf Mehrkosten sitzen

Ursprünglich sollte das 2011 gestartete "Schlüsselprojekt" für die Digitalisierung der Landesverwaltung 2014 fertig sein. Jetzt wird mit 2022 gerechnet. Die Kosten haben sich von ursprünglich veranschlagten 26,5 Millionen auf 117 Millionen Euro bis 2022 mehr als vervierfacht. Ziel ist am Ende ein integriertes System, das die Daten der Personalverwaltung und der Personalberechnung verknüpft.

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Auf den Mehrkosten dürfte laut Schneider das Land sitzenbleiben. In Zukunft erwarte sie, dass mit Software-Entwicklern fairere Verträge abgeschlossen werden. Für die Beihilfe für Beamte sei ein neues System notwendig.

Von dpa

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