Holocaust-Gedenken

Licht zeigen: Auch der Bundespräsident ist bei der KN-Aktion dabei

Der Chanukka-Leuchter stand gut sichtbar im Fenster in der Rabbiner-Wohnung im Kieler Sophienblatt. Jetzt dient der Leuchter als Vorlage für einen Aufkleber, mit dem ein Zeichen gegen Hass und Gewalt gesetzt werden soll. Einige Leserinnen und Leser haben den Sticker bereits auf eine Fensterscheibe geklebt.

Der Chanukka-Leuchter stand gut sichtbar im Fenster in der Rabbiner-Wohnung im Kieler Sophienblatt. Jetzt dient der Leuchter als Vorlage für einen Aufkleber, mit dem ein Zeichen gegen Hass und Gewalt gesetzt werden soll. Einige Leserinnen und Leser haben den Sticker bereits auf eine Fensterscheibe geklebt.

Kiel. Mit einem Leuchter-Symbol gegen das Dunkel von Gewalt, Hass und Ausgrenzung: Im Zentrum der Aktion „Licht zeigen“ steht das weltberühmte Foto eines Kieler Chanukka-Leuchters, im Hintergrund eine Nazi-Flagge. Dieses Foto entstand 1931 im Sophienblatt in Kiel in der Wohnung der Familie des Rabbis Akiba Posner.

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Seine Frau Rahel schoss das Bild, sie sah das Grauen schon lange vor dem Holocaust kommen. 16 Jahre später, am 27. Januar 1945, erreichen sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz – und mit einem Schlag gibt es kein Entrinnen mehr vor der Realität der Nazi-Gräuel: Das Szenario des Grauens, das sich den Befreiern bietet, ist unfassbar.

Wir sind mehr – und wir können das Dunkel besiegen

Damit sich Derartiges nie wiederholt und damit wir alle früh genug die Zeichen nicht nur erkennen, sondern auch handeln, gibt es die Aktion "Licht zeigen". Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kieler Nachrichten mit dem Freundeskreis Yad Vashem.

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Und es soll dafür sorgen, dass das Gedenken an die Opfer der Nazis unsere Sinne schärft für neue Strömungen von Ausgrenzung, Hass und Gewalt, damit wir rechtzeitig gegensteuern können. Denn wir sind mehr, und wir können die Kraft der Erinnerung nutzen, um zu zeigen: Wir sind mehr, und das Licht ist stärker als das Dunkel.

Frank-Walter Steinmeier macht mit, Markus Söder ist dabei, die Nachfahren der Familie Posner in Israel ebenfalls, und in unserer Übersicht sehen Sie viele, viele andere Menschen aus Kiel, der Region und aus aller Welt, die auch schon Licht zeigen. Wenn Sie auch mitmachen möchten, können Sie hier Bilder hochladen.

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Aktion Licht zeigen: So können Sie mitmachen!

Auch Sie können Teil der Aktion "Licht zeigen" werden und Ihr Zeichen setzen gegen Hass und Gewalt. Kleben Sie dafür die über unsere Zeitung am 24. Januar 2022 verteilte Folie mit dem Chanukka-Leuchter der Posners in eines Ihrer Fenster. Zu Hause, im Büro, ins Auto oder in Ihrem Geschäft – bringen Sie die Folie vielleicht dort auf, wo sie am besten gesehen wird.

Der Aufkleber erscheint am Montag, 24. Januar, in den Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung.

Der Aufkleber erscheint am Montag, 24. Januar, in den Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung.

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Im nächsten Schritt machen Sie von dem Aufkleber auf Ihrem Fenster ein Foto oder Video. Diese können Sie hier hochladen und uns dazu schildern, warum Sie Licht zeigen wollen. Alternativ können Sie Ihr Foto mit Text auch in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #Lichtzeigen teilen.

Die Einsendungen veröffentlichen wir nach einer redaktionellen Prüfung in einer Fotostrecke bzw. einem Video. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

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