Zeugen besorgt

Mann mit Spielzeugwaffe sorgt für Großeinsatz am Lübecker Hauptbahnhof

Der Lübecker Hauptbahnhof (Symbolfoto) wurde Dienstagabend gesperrt, weil im Zug aus Bad Oldesloe ein Mann mit Waffe sitzen sollte.

Der Lübecker Hauptbahnhof (Symbolfoto) wurde Dienstagabend gesperrt, weil im Zug aus Bad Oldesloe ein Mann mit Waffe sitzen sollte.

Bad Oldesloe/Lübeck. Über Notruf erhielt am Dienstagabend, 26. Juli, kurz vor 21 Uhr die Regionalleitstelle der Polizei in Lübeck Kenntnis, dass eine männliche Person mit einer Waffe auf dem Bahnsteig des Bahnhofes Bad Oldesloe stehen solle. Diese führe einen Koffer und auch einen Rucksack mit sich. Der Mann stieg allerdings bereits in einen nach Lübeck fahrenden Zug, bevor erste Polizeikräfte am Bahnhof Bad Oldesloe eintrafen. Daraufhin räumten Beamte des Bundespolizeireviers Lübeck und die Lübecker Polizei den gesamten Lübecker Bahnhofs.

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Für den Einsatz bündelten sie unter Leitung des Dienstgruppenleiters des 2. Polizeireviers eine große Anzahl von Polizeibeamten. Auch Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Lübeck unterstützten den Einsatz.

Beim Ausstieg überwältigt und festgenommen

Die Beamten hatten inzwischen erfahren, dass der bewaffnete Mann sich im hinteren Bereich des Zuges aufhalte und dort alleine sitze. Die Einsatzkräfte, die überwiegend schwere Schutzausrüstung angelegt hatten, hielten sich verdeckt im Bahnsteigbereich auf. „Unmittelbar nach Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Lübeck konnte der 31-jährige Mann mit Wohnsitz in Lübeck beim Aussteigen aus dem Zug überwältigt und vorläufig festgenommen werden“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

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Harmlose Spielzeugwaffe

Die Beamten stellten fest, dass es sich bei der „Waffe“ um eine grüne Spielzeug-Maschinenpistole handelte. Der Festgenommene hatte sie sichtbar um den Hals gehängt. Die Durchsuchung des Mannes und der mitgeführten Gepäckstücke führte nicht zum Auffinden gefährlicher Gegenstände. Ebenso suchten die Beamten den betroffenen Bahnhofsbereich sowie den Bahnhof in Bad Oldesloe vorsorglich ab, ohne fündig zu werden.

Straftechtlich relevant?

Der 31-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit einem Platzverweis für den Bahnhof Lübeck von der Dienststelle der Bundespolizei entlassen. Die Spielzeugwaffe wurde mit seiner Zustimmung vernichtet. Ende der polizeilichen Maßnahmen war um 21.40 Uhr. Die Bezirkskriminalinspektion Lübeck prüft, ob ein strafrechtlichen Verhalten vorliegt.

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