Kommentar

Michael Kluth zum Kieler Immobilienamt

Foto: Michael Kluth kommentiert die Strategie des Kieler Immobilienamtes.

Michael Kluth kommentiert die Strategie des Kieler Immobilienamtes.

Kiel. Ihre vierseitige Beschlussvorlage für die Selbstverwaltung, in der sie nicht weniger als die Handlungsunfähigkeit ihres Amtes erklärt, ist ein erschütterndes Dokument des Unwillens. In Ton und Inhalt ist nichts Konstruktives erkennbar, nicht mal guter Wille. Hinter jedem "Wir schaffen es nicht" schimmert ein "Wir wollen es auch nicht schaffen". Das Amt hat offenkundig jedes Interesse an der Gestaltung der Stadt verloren. Der Bauplanung fehlt jede sinnvolle Struktur.

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Grondkes Prioritätenliste ist ein Witz, leider ein schlechter. Wenn Schulen in unserer Stadt um fließendes Wasser und trockene Wände ringen, kleine Kinder in ganzen Stadtteilen mangels Schulbau von kurzen Wegen abgehängt werden, dann muss die Bauverwaltung sich zuerst Prestige-Objekte wie das Schloss und das Welcome-Center schenken und sich bitte um die Menschen kümmern. Schulbau zuerst. Die Ulf-Kämpfer-Gedächtnisbauten müssen warten.

Apropos Kämpfer: Wer 25 Leute in seiner PR-Abteilung beschäftigt und sein eigenes OB-Büro um einen Spiegelreferenten nach dem anderen aufbläht, der hat in seiner Verwaltung ganz gewiss Spielraum für Umschichtungen. Und sei es ins Personalamt - um Fachkräfte zu gewinnen.

Mehr zum Thema: Wegen Personalmangels: Kiel baut erst mal nicht mehr

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