Schifffahrt

Neue Kanalfähren kommen aus Estland

Foto: Die 1953 gebaute Kanalfähre "Hochdonn" wird 2020 durch einen Neubau abgelöst. 

Die 1953 gebaute Kanalfähre "Hochdonn" wird 2020 durch einen Neubau abgelöst.

Kiel. Der Auftrag mit einem Volumen von 21 Millionen Euro wurde jetzt in einem Auswahlverfahren an die Werft auf der estnischen Insel Saaremaa vergeben. Wie die Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt (GWDS) in Kiel mitteilt, sollen die neuen Fähren moderne Hybridantriebe erhalten und dadurch deutlich wesentlich leiser fahren und weniger Schadstoffemissionen verursachen.

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Die 30 Meter langen Schiffe bekommen Voith-Schneider-Propeller, die von Elektromotoren angetrieben werden. Auf dem Kanal sollen die Neubauten die Oldtimer "Nobiskrug", "Audorf" und "Hochdonn" ablösen. Diese drei Fähren wurden 1952 und 1953 gebaut und sind am Ende ihrer Lebensdauer.

Die Schifffahrtsverwaltung will mittelfristig alle 14 Autofähren am Kanal von Landwehr bis Brunsbüttel erneuern. Die Werft Baltic Workboats hat bereits Erfahrung beim Bau von Hybridfähren. Zuletzt hat das Unternehmen Fähren für Schweden gebaut. Die 1967 gegründete Werft ist auf den Bau von Lotsenbooten, Patrouillenschiffen und kleinen Fähren spezialisiert.

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