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Marschbahn

Neue Motoren, weniger Verspätung?

Foto: Bis Ende 2018 sollen alle 15 Loks der Marschbahn nach einem Motorenaustausch wieder auf der Schiene Richtung Sylt sein.

Bis Ende 2018 sollen alle 15 Loks der Marschbahn nach einem Motorenaustausch wieder auf der Schiene Richtung Sylt sein.

Husum/Hamburg.Im Kampf gegen Zugausfälle und große Verspätungen auf der Strecke nach Sylt will die Deutsche Bahn jetzt Nägel mit Köpfen machen. Das Unternehmen unterzieht die 15 Lokomotiven, die auf der Marschbahn fahren, einer aufwendigen Generalüberholung samt Motorenaustausch durch den Hersteller.

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Mit der sogenannten Rollkur sollen künftig Ausfälle verhindert werden, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Bis Ende 2018 sollen alle Loks wieder auf der Schiene sein.

Kupplungsproblem: Alle NOB-Wagen stillgelegt

Am Mittwoch will das Unternehmen in der Husumer Eisenbahnwerkstatt EWG erläutern, wie diese Arbeiten genau ablaufen sollen. Die rund 240 Kilometer lange Marschbahn zwischen Hamburg und Westerland verbindet das Festland mit der Insel Sylt.

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Vor eineinhalb Jahren hatte der damalige Streckenbetreiber Nord-Ostsee-Bahn (NOB) wegen Kupplungsproblemen alle Wagen auf der Marschbahn stillgelegt. Die Deutsche Bahn übernahm die Strecke im Dezember 2016 und stellte ein Ersatzkonzept auf die Beine.

Seit Mitte November 2017 sollten die Züge eigentlich wieder planmäßig rollen. 93 Prozent Pünktlichkeit sind auf der Marschbahn als Qualitätserfordernis vertraglich festgeschrieben.

Bahn verfehlt Pünktlichkeits-Quote

Doch die Bahn hat die Quote wiederholt weit verfehlt. Deshalb verhängte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) Sondervertragsstrafen. Verspätungen und auch Zugausfälle gibt es bis heute. Unter der Unzuverlässigkeit leiden täglich mehrere tausend Pendler und in den Ferienzeiten zusätzlich zahlreiche Nordsee-Urlauber

Von dpa

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