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Notfälle auf See

Ostsee: Passagiere von Schiffen geholt

Foto: Der dänische Militärhubschrauber "Rescue 508" holte einen Passagier von der "Aidadiva". (Archivbild)

Der dänische Militärhubschrauber "Rescue 508" holte einen Passagier von der "Aidadiva". (Archivbild)

Aarhus. Den Anfang machte kurz nach Mitternacht am Sonntagfrüh die von Kiel kommende „MSC Meraviglia“ im Großen Belt. Auf der Reise nach Kopenhagen hatte der Kapitän kurz vor Korsör um eine medizinische Notausschiffung gebeten.

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Zwei Einsätze für dänische SAR-Hubschrauber

Die Hubschrauber-Besatzung „Rescue 504“ stieg in Roskilde bei Kopenhagen mit einem Merlin-Hubschrauber auf und holte laut Lagemeldung der dänischen Streitkräfte den Passagier kurz danach an Bord ab und flog ihn nach Kopenhagen ins Reichshospital.

Noch während die „Rescue 504“ den Einsatz beendete, traf der nächste Notruf ein. Diesmal hatte im Großen Belt die „Aidadiva“ um Hilfe gebeten. Das Schiff befand sich auf der Reise von Warnemünde nach Kristiansand.

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Die dänische Seenotzentrale schickte deshalb um 5 Uhr den Rettungshubschrauber „Rescue 508“ vom Militärflughafen Skrydstrup bei Vojens auf Jütland los.

Zwei Passagiere von Aida betroffen

Dieser Hubschrauber holte den Aida-Passagier schnell und routiniert zwischen Beltbrücke und Kalundborg von der "Aidadiva" und brachte ihn nach Mitteilung der dänischen Marine ins Universitätskrankenhaus Odense auf der Insel Fünen.

Die „Aidadiva“ musste am Sonntagnachmittag erneut bei der Seenotzentrale in Aarhus um eine Notausschiffung bitten. Diesmal ging das Schiff auf die Reede vor Skagen und übergab den Passagier dort an den dänischen Rettungskreuzer „Lars Kruse“.

Die vierte Notausschiffung ereilte am Sonntagnachmittag um 15 Uhr das US-Kreuzfahrtschiff „Regal Princess“ nördlich von Bornholm. Das Schiff war auf der Reise von Tallinn nach Rostock, als an Bord ein Passagier schwer erkrankte. In diesem Fall stieg  der Seenothubschrauber „Lifeguard 001“ der schwedischen Seefahrtsbehörde „Sjöfartsverket“ auf und holte den Passagier eine Stunde später von Bord.

Eine Ursache für die Häufung von medizinischen Notfällen auf Kreuzfahrtschiffen ist nicht bekannt.

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