Schneller bauen? Nicht im Norden!
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Es tut sich immerhin was: Zwischen Nettelsee und Klein Barkau wurden Entwässerungsrohre für die zukünftige A21 verlegt.
© Quelle: Silke Rönnau
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Daniel Günther und Manuela Schwesig haben sich noch nicht damit abgefunden. Dass ausgerechnet die A20 in der Liste mit 144 Autobahnprojekten fehlt, die beschleunigt werden sollen, sehen sie natürlich nicht ein. Und obwohl den CDU-Ministerpräsidenten und seine SPD-Kollegin aus Mecklenburg-Vorpommern ansonsten nicht viel eint - in diesem Punkt sind sie sich so einig, dass sie einen gemeinsamen Brief an den Kanzler schreiben wollen. Ob es was bringt? Wer sich die Liste anschaut, wird schnell merken, dass Schleswig-Holstein vom neuen Deutschland-Tempo ohnehin nicht viel abbekommt. Denn jenseits der A20 gäbe es ja auch noch die A21 nebst Südspange, auf die im Norden viele Menschen schon sehr lange warten. Aber auch hier: Fehlanzeige.
Abgehängt fühlte sich der Norden über viele Jahre auch durch immer neue Bundeswehrreformen, die vor allem eines bewirkten: Die Zahl der Soldaten und die Zahl der Standorte schrumpfte in Schleswig-Holstein rapide. Umso bemerkenswerter sind Nachrichten, die wie eine Umkehr des Trends klingen. Der Marinestandort Eckernförde wird weiter gestärkt. Die Spezialeinheit der Kampfschwimmer soll auf 600 Dienstposten anwachsen - und wird damit nahezu verdoppelt.
Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg bereiten sich mit Hochdruck auf die Saison vor - und haben eine weitere wichtige Rolle besetzt. Nachdem in der Vergangenheit der eine oder andere Fernsehstar als Old Shatterhand auftrat, wird der Westmann diesmal von einem Schauspieler verkörpert, den vermutlich nur eingefleischte Fans kennen. Allerdings: Bastian Semm bringt dafür eine Menge Erfahrung aus früheren Auftritten mit - er verkörperte von 2013 bis 2017 bei den Störtebeker Festspielen in Ralswiek auf Rügen die Titelrolle des Freibeuters. Nun also der Wilde Westen.
Nachrichtenüberblick in Kürze
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Der britische König Charles III. hat sich bei seinem Hamburg-Besuch zu einer Hafenrundfahrt aufgemacht, um sich über den Klimaschutz in der Hansestadt zu informieren. Er bestieg dazu am Freitagnachmittag zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) das Schiff „Hamburg“, das unter anderem zum ehemaligen Kohlekraftwerk Moorburg und künftigen Wasserstoffstandort fahren soll. Alles über den Besuch lesen Sie im Liveticker
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KN