Bildungsministerin

Statt Urlaub: Karin Prien rät Eltern zu Tablet-Kauf

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) rät Eltern statt einer Urlaubsreise zu einem Tablet-Kauf.

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) rät Eltern statt einer Urlaubsreise zu einem Tablet-Kauf.

Kiel. Schleswig-Holstein kämpft weiter gegen steigende Corona-Zahlen - allein in den vergangenen 24 Stunden kamen 40 neue Fälle hinzu. Somit gibt es aktuell 308 Infizierte in Schleswig-Holstein. Da die Herbstferien nahen, ist die Sorge groß, dass Reiserückkehrer die Covid-19-Zahlen - wie nach den Sommerferien - wieder in die Höhe treiben könnten.

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Bildungsministerin Karin Prien (CDU) machte gegenüber der Bild deshalb eine Knallhart-Ansage an Eltern: "Fahrt nicht in den Urlaub, kauft euren Kindern lieber ein Tablet!" Und weiter: "Wir investieren in die digitale Schule so viel wie nie zuvor. Aber eine digitale Schulausstattung für ihr Kind gehört heute dazu – wie Schulranzen, Malkasten, Stifte und Papier."

Prien betont digitale Bildungsgerechtigkeit

Prien brachte in dem Zusammenhang noch einmal die digitale Bildungsgerechtigkeit und das 19-Millionen-Euro-Sofortprogramm zur Leihgeräte-Anschaffung ins Spiel. Das Sofortprogramm würde sich an diejenigen richten, die es sich finanziell nicht leisten können, ihre Kinder mit digitalen Endgeräten für die Schule auszustatten.

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„Für alle anderen gilt: Nicht nur nach dem Staat rufen, sondern selbst in die Bildung der Kinder investieren. Statt Ferien im Ausland also jetzt im Herbst lieber in digitale Endgeräte der Kinder investieren", so Prien weiter.

Laut Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) würde derzeit auch an einer Daten-Flatrate für Schüler (10 Euro pro Monat) gearbeitet. Für bedürftige Schüler soll der Tarif kostenlos sein, finanziert aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket für Familien mit geringem Einkommen.

Zu Hause bleiben, um Corona-Zahlen nicht in Höhe zu treiben

Tabletkauf statt Urlaub: Ob dem Rat alle folgen werden? Bildungsministerin Karin Prien (CDU) setzt auf die Vernunft der Eltern: „Wenn wir wollen, dass die Schulen auch nach den Ferien geöffnet bleiben, dann heißt es: zu Hause bleiben.“

Lesen Sie auch: An diesen Schulen und Kitas gibt es aktuell Corona-Fälle

Livestream zur aktuellen Corona-Lage

Da in Schleswig-Holstein die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen wieder ansteigen, bewerten Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Mittwoch die aktuelle Lage. Vor der Presse wollen sie um 13 Uhr über das Infektionsgeschehen und die aktuelle Entwicklung der Corona-Lage in Schleswig-Holstein informieren. Wir übertragen das Statement live ab 13 Uhr hier.

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