Newsletter „Post aus dem Newsroom“

Überraschung nicht nur im Sachsenwald

In Lauenburg gibt es immer mehr Wölfe.

Nachwuchs nicht ausgeschlossen: In Schleswig-Holstein gibt es nun doch zwei heimisch gewordene Wölfe - ein Männchen und ein Weibchen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

langsam wird es kompliziert. Gasumlage, Gaspreisdeckel, Rettungsschirm für unsere Stadtwerke - an Ideen und Forderungen mangelt es nicht. Gerade erst gestern saßen die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen zusammen und waren sich einig: Der Bund muss handeln. Zufall oder nicht: Heute ging dann plötzlich alles ganz schnell. Die Ampel-Koalition verkündet eine Gaspreisbremse. Unglaubliche 200 Milliarden Euro sollen eingesetzt werden, um die Energiepreise für die Bürgerinnen und Bürger auf ein erträgliches Maß zu dämpfen. Ein „Doppelwumms“, so Kanzler Olaf Scholz, der zwar an Corona erkrankt ist, aber per Video bei der Pressekonferenz dazu geschaltet war. Und die Gasumlage? Die werde nicht mehr gebraucht, sagte der Kanzler.

Nicht die einzige Überraschung des Tages: Mit Blick auf die Pläne der Landesregierung, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, hatten wir gerade erst über die aktuelle Lage in Schleswig-Holstein berichtet. Glaubhaft wurde uns da versichert, dass die Wölfe Schleswig-Holstein eher als Transitgebiet sehen und nur durchwandern. Heute wartete das Umweltministerium mit einer neuen Erkenntnis auf. Im Sachsenwald habe man zwei residente Wölfe nachgewiesen. Also Wölfe, die hier quasi ihren Erstwohnsitz genommen haben. Da es sich um Männchen und Weibchen handelt, sei nun sogar damit zu rechnen, dass es erstmals Nachwuchs bei Familie Wolf in freier Wildbahn gibt.

Wild geht es auch manchmal auf unseren Straßen zu. Vor allem, wer in Kiel einen Parkplatz in einem der Wohnquartiere sucht, braucht gute Nerven. Die Suche nach einer Lösung ist ebenfalls aufreibend - und kann ein gutes halbes Jahr vor einer Kommunalwahl echt gefährlich sein. Die Stadt Kiel hat die flotten Pläne, die einst für einen Aufschrei sorgten, erst einmal entschärft und will die nächsten Schritte ganz genau prüfen. Gut so? Oder doch eher mutlos, wie mein Kollege Kristian Blasel kommentiert. Die große Parkplatz-Debatte ist eröffnet.

 

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