Kommentar

Ulf B. Christen zu Robert Habecks Dorsch-Plänen

Es ist nämlich unbestreitbar, dass einige Arten in der westlichen Ostsee überfischt sind. Das gilt auch für den Dorsch. Verantwortlich dafür sind neben den Berufsfischern fast im selben Ausmaß auch die Hobbyangler. Folgerichtig müssen beide Gruppen Abstriche machen, damit sich der Dorsch-Bestand langsam erholen kann. Die Profi-Fischer hängen schon seit Jahren am Quoten-Haken. Jetzt sind die Hobby-Angler dran.

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Echte Petri-Jünger dürften ohnehin gelassen reagieren. Wer an Stränden der Kieler Bucht derzeit die Angel auswirft, freut sich inzwischen über ein oder zwei Dorsche. Für eine Meerforelle braucht es ohnehin einen echten Glückstag. Zudem wird EU-Recht in Schleswig-Holstein nicht eiskalt exekutiert. Bei einer Angeltour mit zwei Kindern dürfen bis zu 15 Dorsche in den Eimer, beim Nacht-Angeln bis zu zehn. Das reicht allemal.

Eine Dorsch-Stasi muss niemand befürchten. Selbst mehr Kontrolleure können nur Stichproben-Kontrollen machen. Zudem ist der Dorsch für Angler nicht alternativlos. Auch Heringe und Plattfische schmecken.

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