Kommentar

Ulf B. Christen zum Semesterticket

Wie überfällig das Ticket ist, zeigt ein Blick in andere Bundesländer. Sie haben längst erkannt, dass Studierende mobiler geworden und sparsam geblieben sind. Es bleibt also nur zu hoffen, dass CDU, Grüne und FDP auch die Verkehrsunternehmen und die Asten von dem Projekt begeistern können. Die ersten Signale sind jedenfalls positiv.

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Das Semesterticket hätte einen schönen Nebeneffekt. Es würde den Druck auf die Bus- und vor allem Bahnunternehmen erhöhen. Sie müssten sich auf zusätzliche Fahrgäste einstellen, ihre Fahrpläne ausweiten und möglichst auch einhalten.

Geht die Rechnung auf, könnte die Idee ausgeweitet werden, etwa auf Auszubildende. Auch für sie wäre ein Ticket, das für nicht einmal 200 Euro im Jahr rund um die Uhr die Türen aller Busse und Bahnen in Schleswig-Holstein und Hamburg öffnet, ein echtes Schnäppchen. Azubis lassen sich allerdings nicht so leicht zur Kasse bitten wie Studierende, die automatisch mit dem Semesterbeitrag zahlen müssen. Hier sind intelligente Lösungen gefragt – auch wegen der Umwelt. Wer preiswert Bus und Bahn nutzen kann, lässt vielleicht das Auto stehen.

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