Kommentar

Ulf B. Christen zur Windplanung

Deshalb überrascht es nicht, dass CDU und FDP den Windgipfel heute fürchten. Sie werden ihre vollmundigen Versprechen, in der neuen Windplanung die Abstände zu Wohnhäusern deutlich zu vergrößern, nur mit mehr oder minder deutlichen Abstrichen einlösen können.

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In dieser Stunde der Wahrheit setzt Ministerpräsident Daniel Günther auf Vorwärtsverteidigung. Er möchte einen für die CDU absehbar schmerzhaften Wind-Kompromiss noch vor Ostern und damit der heißen Phase des Kommunalwahlkampfes abräumen. Ziel ist Schadensbegrenzung. Die FDP will dagegen auf Zeit spielen und den Bürgern die bittere Botschaft am liebsten erst nach der Kommunalwahl mitteilen. Das wäre eine Wählertäuschung.

Der Ausbau der Windkraft wird so oder so ein Thema im Kommunalwahlkampf. Das gilt vor allem für ländliche Regionen in Kreisen wie Rendsburg-Eckernförde. Dort hatten CDU und FDP bei Bürgern große Hoffnungen geweckt. Und die Grünen? Die Akzeptanz für die Windkraft an Land schwindet, zumal Windparks auf See eine günstige Alternative sind. Der Erfolg in der Windplanung wäre dann ein Pyrrhussieg.

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