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Zwei Milliarden Euro weniger Schulden - keine gute Nachricht?

Grünen-Spitzenkandidatin Monika Heinold: „Um den Klimawandel zu bremsen und die Abhängigkeit von Russland zu beenden, können wir nicht länger mit angezogener Handbremse arbeiten.“

Finanzministerin Monika Heinold will den Corona-Notkredit um zwei Milliarden Euro kürz, damit die Schuldenlast des Landes nicht unnötig nach oben getrieben wird.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

natürlich ist Schleswig-Holstein das schönste Bundesland der Welt. Weniger schön sind die chronischen Finanzprobleme des Landes. Mehr als 30 Milliarden Euro Schulden schiebt der Norden vor sich her. Die HSH Nordbank hat das Problem verschärft. Dann kam auch noch Corona dazu. Um die Krise zu Schultern beschloss der Landtag in großer Einigkeit noch in der vergangenen Legislaturperiode einen Notkredit in Höhe von unglaublichen fünf Milliarden Euro. Schon damals waren Zweifel erlaubt, ob neue Schulden in dieser Höhe nötig und zu verantworten sind. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat heute eine deutliche Korrektur angekündigt. Angesichts erstaunlich hoher Steuereinnahmen könne der Notkredit rund zwei Milliarden Euro kleiner ausfallen. Das bedeutet auch: Das Land vermacht den folgenden Generationen zwei Milliarden Euro weniger Schulden. Wer nun glaubt, dass die Ministerin dafür von allen Seiten gelobt wird, irrt allerdings. Aus Sicht von Oppositionsführer Thomas Losse-Müller (SPD) hätte die Landesregierung die verbliebenen Corona-Mittel auch in den Klimaschutz investieren können. Das Geld sei offensichtlich da, erklärt der Genosse. Es werde aber nicht genutzt. Schon ein Bruchteil hätte ausgereicht, um das von der SPD vorgeschlagene 30-Euro-Ticket und den massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu finanzieren, findet Losse-Müller. Wie auch immer man das sieht. Fest steht: Die politische Sommerpause ist endgültig beendet.

Es ist ein unglaublicher Kriminalfall, der in Rendsburg seinen Anfang nimmt und im kleinen Havetoft irgendwo 50 Kilometer hinter Eckernförde endet. Die Grundzüge der schrecklichen Geschichte sind bekannt: Ein Mann, der - nach allem, was bekannt ist - einer Frau in den Rücken schießt, dann mit der Verletzten im Auto flieht, irgendwo in Havetoft an einer Haustür klingelt, sogar eingelassen wird und sich auf der Toilette das Leben nimmt. Doch es stellen sich viele Fragen, die auch heute nicht von Polizei oder Staatsanwaltschaft beantwortet wurden. Unsere Reporter Marc Hofmann hat sich vor Ort umgesehen und alles zusammengetragen, was er zu diesem Fall finden konnte - inklusive der Aussagen eines Zeugen, der sich gegenüber der „Bild“-Zeitung geäußert hat.

Sie opfern ihre Freizeit, um unsere Strände sicherer zu machen. Sommer für Sommer beziehen Rettungsschwimmer an den Küsten Station. Sie sind gern gesehene Stammgäste. Kaum vorstellbar, dass sie vielleicht mal wegbleiben könnten. Doch so sehr Rettungsschwimmer auch bereit sind, sich für andere zu engagieren - in Kiel haben sie offenbar jetzt die Nase voll. Zu schlimm sind offenbar die Zustände in den Unterkünften, die den ehrenamtlichen Helfern der Wasserwacht zur Verfügung gestellt werden. Schimmelige Duschen und dreckige Toiletten werden beklagt. Höchste Zeit, dass da jemand einen Rettungsring wirft.

 

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Der Meeresbiologe Uli Kunz nimmt regelmäßig an abenteuerlichen Expeditionen teil und arbeitet als Fotograf und Forschungstaucher. Beim Green-Screen-Strandkino stellt er seine Arbeit vor.

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