Polizei

Zweimal in einer Nacht in Lübeck festgenommen: Exhibitionist entblößt sich in Zügen

Im Zug nach Travemünde saß ein 55-Jähriger mit entblößtem Genital.

Im Zug nach Travemünde saß ein 55-Jähriger mit entblößtem Genital.

Lübeck/Travemünde. Ein Exhibitionist ist in einer Nacht in verschiedenen Zügen gleich zweimal aufgefallen. Der 55-Jährige setzte sich Frauen gegenüber, sprach sie an und berührte sein Geschlechtsteil. Die Bundespolizei nahm den Exhibitionisten fest.

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Am späten Montagabend alarmierte zunächst die 3S-Zentrale der Deutschen Bahn AG aus Hamburg die Bundespolizei in Lübeck. Sie teilte gegen 23 Uhr mit, dass es in einem stehenden Zug im Lübecker Hauptbahnhof zu einer exhibitionistischen Handlung gekommen sei: Im Zug nach Travemünde saß ein Mann mit entblößtem Genital.

Travemünde: Der Täter saß im hinteren Waggon des Zuges

Als die Streife das Richtungsgleis erreichte, war der Zug bereits abgefahren. Über die Leitstelle in Kiel konnte aufgeklärt werden, dass sich der Mann noch immer im Zug befand. Also fuhr die Polizei mit dem Streifenwagen nach Travemünde. Bereits am Hafenbahnhof konnte die Streife den Zug einholen – und auch die vier geschädigten Frauen machten auf sich aufmerksam. Deren Aussagen wurden aufgenommen. Der Täter saß zu diesem Zeitpunkt im hinteren Waggon des Zuges. Er wurde aufgefordert, den Zug zu verlassen. Da er angab, keine Ausweispapiere dabei zu haben, wurde er zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle nach Lübeck gebracht.

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Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,68 Promille

Anhand mündlicher Angaben wurde er überprüft und anhand von Bildern zweifelsfrei erkannt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,68 Promille. Nach Fertigung der Strafanzeige konnte er die Wache verlassen, um am Dienstagmorgen gegen 6.45 Uhr wieder in der Wache vorgeführt zu werden.

Im Zug von Hamburg nach Lübeck fiel der Mann erneut auf

Im Zug von Hamburg nach Lübeck hatte er sich in eine Vierersitzgruppe gegenüber von zwei Frauen und einem Mann gesetzt. Er entblößte erneut sein Genital und berührte sich. Eine zufällig in dem Zug mitfahrende Beamtin der Bundespolizei habe den 55-Jährigen vorübergehend festgenommen und ihren Kollegen auf der Wache in Lübeck übergeben, sagte ein Polizeisprecher.

Eine zweite Strafanzeige wurde gefertigt

Ein Atemalkoholtest ergab nun einen Wert von 0,85 Promille. Eine zweite Strafanzeige wurde gefertigt. Auch nach dieser Tat wurde er wegen fehlender Haftgründe auf freien Fuß belassen. Die Bundespolizei rät, Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung immer anzuzeigen.

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