America's Cup

Briten sind offizieller Herausforderer

In der diesjährigen Auflage des America's Cup war für das britische "Ineos Team UK" (li.) bereits im Quali-Finale um den Prada-Cup Schluss. Bei der nächsten Auflage wollen Sir Ben Ainslie und Co. die älteste Segeltrophäe der Welt erstmals seit der Cup-Premiere 1851 in ihr Mutterland holen.

In der diesjährigen Auflage des America's Cup war für das britische "Ineos Team UK" (li.) bereits im Quali-Finale um den Prada-Cup Schluss. Bei der nächsten Auflage wollen Sir Ben Ainslie und Co. die älteste Segeltrophäe der Welt erstmals seit der Cup-Premiere 1851 in ihr Mutterland holen.

Cowes/Isle of Wight. Wenige Tage nach Abschluss der 36. Auflage des Segel-Klassikers fordert der britische Rennstall von Sir Jim Ratcliffe als erstes Team Cup-Verteidiger Neuseeland heraus. Entsprechend der America's-Cup-Stiftungsurkunde von 1857 kommt den Briten damit bei Verhandlungen mit den Neuseeländern die federführende Rolle unter den Herausforderern zu. Die Briten um den viermaligen Olympiasieger Ainslie wollen die älteste internationale Sporttrophäe erstmals seit der verloren gegangenen Cup-Premiere 1851 in ihr Mutterland zurückholen.

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Während Austragungsrevier und Austragungsjahr vorerst offen blieben, wurden einige Vorgaben angekündigt. So sollen eine strengere Nationalitätenregel und eine Ein-Boot-Regel eingeführt werden: Jedes Team darf künftig nur noch ein neues Boot der futuristischen AC75-Klasse bauen, die beim 36. America's Cup Premiere feierte. Damit sollen die Kosten gedrückt und mehreren Nationen die Teilnahme ermöglicht werden. Bei der 36. Auflage hatten die Teams mit Budgets jenseits der 100-Millionen-Euro-Grenze operiert.

Austragungsrevier soll bis September feststehen

Das neue Protokoll, das die Eckdaten für den 37. America's Cup festlegt, soll bis November 2021 veröffentlicht werden. Das Austragungsrevier soll bis September feststehen. Um Neuseelands erfolgreiche Cup-Segler im Land zu halten, hat die Regierung um Premierministerin Jacinda Ardern eine Drei-Millionen-Euro-Starthilfe für ihr siegreiches America's-Cup-Team angekündigt. Hinter dem britischen Team steht mit Ineos-Gründer Jim Ratcliffe einer der vermögendsten Briten.

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