Football

Canes verlieren 0:34 in Dresden

In Dresden gab es für Headcoach Timo Zorn und die Kiel Baltic Hurricanes nichts zu holen.

In Dresden gab es für Headcoach Timo Zorn und die Kiel Baltic Hurricanes nichts zu holen.

Dresden. Schon am Sonnabend waren die Kieler in die sächsische Landeshauptstadt gereist. Auch die zuletzt angeschlagenen US-Amerikaner, Quarterback Jake Purichia und Allrounder CJ Davis, stiegen mit in den Bus. Dafür waren Offensive Liner Kevin von Kroge und Linebacker Lucas Biere beruflich verhindert. Die Anfahrt erwies sich durch das Ferienende zäh, zog sich über neun Stunden hin.

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Zu wenig Raumgewinn in der einkalkulierten Zeit - das war auch das Problem der Kieler in der ersten Hälfte bei den in der Nord-Staffel drittplatzierten Dresden Monarchs. Zwar starteten die Canes konzentriert, stoppten die ersten beiden Angriffe der Gastgeber. Doch auch selbst kamen sie nicht wirklich ins Laufen.

Kurze Punts luden Dresden ein

Kurz vor Ende des ersten Viertels bekamen sie die Quittung: Die Canes mussten selbst punten - durch die Fußverletzung des etatmäßigen Punters Louis Müller eine Aufgabe für Benedikt Englmann. Doch der Versuch des Kapitäns geriet so kurz, dass die Dresdener von der 42-Yard-Linie starten konnten. Eine Einladung, die Monarchs-Quarterback und der wieder genesene Receiver KeVonn Mabon nicht ausschlugen. Von seinen Teamkollegen geschickt freigeblockt, marschierte Mabon an der linke Außenbahn über 60 Yards zum ersten Touchdwon.

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Auch im nächsten Angriff schafften die Kieler es nicht einmal in Field-Goal-Distanz. Nachdem Quarterback Jake Purichia an der eigenen 39-Yard-Linie von Tim Hagmann niedergerungen wurde, erlebten sie ein Déjà-vu: kurzer Punt Englmann, KeVonn Mabon nimmt Anlauf, fängt den Ball an der eigenen 30-Yard-Linie, zündet den Turbo an der Außenbahn und lässt auf der 70-Yard-Strecke alle Gegenspieler stehen - 14:0 für Dresden.

Defense verhinderte Schlimmeres

Ihrer Defense hatten die Kieler es zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer kam. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatten die Monarchs nach einem weiten Pass von Greenlee auf Receiver Chris Genau beste Chancen auf den nächsten Touchdown. Nur elf Yards hatten sie zu überbrücken, scheiterten aber an der Kieler Defense Line - ein Hoffnungsschimmer für die Canes kurz vor der Pause.

Doch danach blieb es das gleiche Bild: Mit einem Purichia-Pass auf Markell Castle bis an die Mittellinie gelang den Kielern so etwas wie ein Befreiungsschlag. Kapital konnten sie daraus aber nicht schlagen. Knapp zehn Minuten lang egalisierten sich die starken Abwehrreihen, dann fand Zack Greenlee doch eine Lücke in der Kieler Verteidigung und schickte Mike Schallo auf die Reise zum 20:0, das Kicker Florian Finke veredelte.

Canes zum ersten Mal punktlos

Nun waren die Monarchs drückend überlegen. Binnen zwei Minuten marschierten sie, wiederum begünstigt durch einen kurzen Kieler Punt, erneut in die Canes-Endzone. Das letzte Quarter läutete Florian Finke mit einem souveränen Field Goal zum 31:0 ein. Das Spiel war entschieden, beide Mannschaften schonten in den letzten Minuten ihre Stammkräfte. Bei den Kielern kam Backup-Quarterback Henrik Wolk zu seinem dritten Einsatz in dieser Saison, Linebacker Leon Pries aus der eigenen Jugend kam zu seinem ersten GFL-Einsatz überhaupt.

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Der bärenstarke Dresdener Kicker Finke setzte mit seinem Field Goal zum 34:0 den Punkt unter die Partie, in der der fast sichere Playoff-Kandidat den Kielern deutlich ihre Grenzen aufzeigte. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit blieben sie ohne Punkte in einem Spiel.

Am kommenden Sonnabend treten die Canes in Potsdam zum direkten Duell um den sechsten Tabellenplatz an.

Die Statistik

1. Quarter:

7:0 Mabon, 58-Yard-Lauf. PAT Florian Finke

2. Quarter:

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14:0 Mabon, 70-Yard-Punt-Return. PAT Florian Finke

3. Quarter:

21:0 Schallo, 58-Yard-Pass Greenlee. PAT Finke

28:0 Genau, 22-Yard-Pass Greenlee. PAT Finke

4. Quarter:

31:0 42-Yard-Field-Goal Finke

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34:0 Field-Goal Finke

Hauptschiedsrichter:Jörg Voigtländer (Leipzig)

Zuschauer: 2490 im Heinz-Steyer-Stadion

Alle Nachrichten über die Kiel Baltic Hurricanes lesen Sie hier.

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