Großer Preis von Doha CSI5* Doha (QAT)

Christian Ahlmann gewinnt den Großen Preis

Foto: Christian Ahlmann und Dominator Z gewinnen den großen Preis von Doha.

Christian Ahlmann und Dominator Z gewinnen den großen Preis von Doha.

Doha. Für die Deutschen lief es in dem mit 410.000 Euro dotierten Großen Preis prächtig. Christian Ahlmann (Marl) sprang mit Dominator Z zum Sieg, seine beiden Kollegen Maurice Tebbel (Emsbüren) und Christian Kukuk (Riesenbeck) behaupteten sich auf den Plätzen vier und sechs.

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In dem mit 410.000 Euro dotierten Großen Preis, der über zwei Runden und Stechen entschieden wurde, konnten sich vier deutsche Aktive für den zweiten Umlauf der besten 18 Paare qualifizieren. Der italienische Parcourschef Uliani Vezzani hatte die Reiter in dem riesigen Stadion mit langen Linien und einigen kniffligen Distanzen konfrontiert. Im ersten Umlauf lösten elf Paare die Aufgabe ohne Strafpunkte, darunter Christian Ahlmann (Marl), Maurice Tebbel (Emsbüren) und Christian Kukuk (Riesenbeck). In den zweiten Umlauf zog zudem Marcus Ehning (Borken) mit vier Fehlerpunkten ein. Ins Stechen schafften es dann sechs fehlerfreie Paare.

Nach zwei Umläufen und einem makellosen Ritt im Stechen stand Christian Ahlmann als Sieger des Großen Preises fest. Sein elf Jahre alter Zangersheider Rapphengst Dominator Z (v. Diamant de Semilly), dem Ahlmann schon mehrfach ein „abartiges Talent“ attestiert hatte, spielte auch in Doha mit den Höhen und Weiten des Parcours. Benötigte Zeit im Stechen: 36,17 Sekunden. Sein Reiter war voll des Lobes: „Er sprang von Runde zu Runde besser und hat heute einen unglaublichen Job gemacht.“ Der gute Job wurde mit einem schönen Preisgeld in Höhe von 135.000 Euro noch versüßt.

Gefährlich nahe kam dem Sieger der Franzose Olivier Robert. Mit dem Wallach Vivaldi de Meneaux aus der französischen Zucht überwand er die Ziellinie nur eine zehntel Sekunde langsamer als Christian Ahlmann (0/36,27). Hinter dem drittplatzierten Belgier Niels Bruynseels und Deluxe Van T&L (0/36,82) rangierte Maurice Tebbel mit seinem Championatspferd Don Diarado (v. Diarado) an vierter Stelle. Der rheinische Hengst benötigte 37,81 Sekunden, auch er war fehlerfrei geblieben.

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Ein Pferd, auf das Christian Kukuk große Stücke hält, ist der belgische Schimmel Mumbai, wie Dominator Z ein Sohn des französischen Ausnahmevererbers Diamant de Semilly. Der erst neunjährige Hengst meisterte ebenfalls beide Umläufe und das Stechen ohne Abwurf, Platz sechs in 39,1 Sekunden. Marcus Ehning und der Oldenburger Hengst Stargold (v. Stakkato Gold) reihte sich an achter Stelle ein (4 Fehlerpunkte).

Für viele Reiter ist der Aufenthalt im Wüstenstaat Katar noch nicht zu Ende, sie bleiben eine weitere Woche in Doha. Ab Donnerstag lockt nämlich im Stadion Al Shaqab die Global Champions Tour an den Start. Doha ist die erste Station der Springsportserie, die auch über die beiden Etappen in Hamburg und Berlin führt. hen (fn-press)

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