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Nach dem Sieg in Minden

Erkenntnisse im November der Superlative

Foto: Hier kommt Christoffer Rambo! Der Mindener Linkshänder fegte Miha Zarabec (li.) einfach aus dem Weg.

Hier kommt Christoffer Rambo! Der Mindener Linkshänder fegte Miha Zarabec (li.) einfach aus dem Weg.

Minden/Kiel. Vom „November der Superlative“ war die Rede. Aber warum eigentlich? Sieben Spiele in drei Wettbewerben (1x DHB-Pokal, 2x EHF-Cup, 4x Bundesliga) bedeuten schließlich nur das, was gefühlt ein Jahrzehnt lang im Herbst und Winter Kieler Alltag war. Nichtsdestotrotz, vor dem ersten Advent könnte die Siegesserie der Kieler auf 15 Erfolge anwachsen, wenn sich Berg- und Talfahrten wie am Sonntag in Minden in Grenzen halten. „Dieses Jahr wissen wir einfach, wie stark wir sind. Und wenn wir 60 Minuten durchziehen bis zum Ende, muss unser Gegner schon sehr gut spielen, um uns zu schlagen“, sagte Kiels phasenweise überragender Halblinker Lukas Nilsson dort nach dem Abpfiff als Antwort auf die Frage, was denn anders sei in dieser Saison, in der dem drohenden Einbruch im tiefsten Tal auch zu fortgeschrittener Spielzeit noch ein explosives Aufbäumen, eine überragende Schlussphase folgen konnte.

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Ab dem 15. November wird es für die Zebras atemlos

Ihren nächsten Auftritt haben die Zebras erst am Sonntag (16 Uhr) in der Sparkassen-Arena gegen Frisch Auf Göppingen, atemlos wird es dann ab dem 15. November mit den Spielen beim Bergischen HC (15.11.), gegen Drammen (EHF-Cup/18.11.), gegen die Füchse Berlin (22.11.), in Drammen (25.11.) sowie im Pokal-Viertelfinale gegen Melsungen (27.11.).

Am 29. November wird dann – hoffentlich mit dem THW – die Gruppenphase im EHF-Cup ausgelost. Ein Wettbewerb, von dem GWD Minden als momentaner Tabellen-Achter (12:10 Punkte) gar nicht so weit entfernt ist. In den Stolz über das gegen den haushohen Favoriten geleistete mischte sich darum auch selbstbewusster Frust. „Ich bin sehr enttäuscht. Zu viele einfache Fehler und ein guter Andreas Wolff im Kieler Tor haben den Ausschlag gegeben. Es ist schade, weil wir vor so einer tollen Kulisse gespielt haben. Volle Halle, geile Atmosphäre. Die Zuschauer hatten heute mehr verdient. Und wir vielleicht auch“, sagte Rückraumspieler Christoffer Rambo. Ex-Zebra Kim Sonne brachte es so auf den Punkt: „Wir wollten mehr.“ Und das war dann auch die größte Gemeinsamkeit von GWD und THW. Dem fehlten anschließend nur zwei Tore zum Sprung auf Platz zwei der Bundesliga, was Lukas Nilsson trocken quittierte: „Das regeln wir dann im nächsten Spiel

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