Holsteiner Zucht

Estelle I ist Joachim Arps ganzer Stolz

 Foto: Joachim Arp und sein dreijähriges Holsteiner Fohlen Estelle I im heimischen Stall auf dem Gestüt Brodersdorf.

Joachim Arp und sein dreijähriges Holsteiner Fohlen Estelle I im heimischen Stall auf dem Gestüt Brodersdorf.

Das Holsteiner Fohlen steht im heimischen Gestüt Brodersdorf bei Laboe. Es bringt alle Voraussetzungen mit, um einen Platz in der Reihe der ganz Großen der Zucht einzunehmen.

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Die Dreijährige hat zunächst den Stutentest in Schönhorst im Kreis Plön locker bestanden. Und die Stutenleistungsprüfung in Elmshorn mit der Note zehn bestanden. Besitzer Joachim Arp ist außerordentlich stolz und ergänzt: „In Lienen musste sie gegen Stuten aus ganz Deutschland antreten und kam mit einer guten Platzierung in die Probstei zurück. Mehr kann man nicht erreichen.“ Der 87-Jährige ist sich derweil sicher: „Es ist das letzte Fohlen was ich gezogen habe. Irgendwann muss auch mal Schluss sein.“

Über 57 Jahre ist er mit seiner Frau Evelyn verheiratet. Beide sind durch dick und dünn gegangen. Landwirt war Arp in Brodersdorf, bevor er 1973 mit der Zucht begann. Seit 2007 leitet Tochter Kristine Gehrmann-Arp die Pferdezucht auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in der Probstei, der 2011 aus dem Dorf ausgesiedelt wurde.

Das Gestüt Brodersdorf gibt ein imposantes Bild ab, wenn der Besucher über die Trakehner Allee auf die weiträumige Anlage kommt. Neben Trakehnern werden hier wie schon beschrieben auch Holsteiner Pferde gezüchtet. Das Gestüt selbst ist hauptsächlich ein Pensionsstall für Zucht und Sportpferde. „Der Hauptstall beeindruckt durch seine ruhige und entspannte Atmosphäre, durch großzügiges Licht, erstklassiges Klima und viel Komfort. Die Pferde sind zufrieden und gelassen“, so ist es im Internet zu lesen. Dies konnte der Probsteier Herold bei einem Besuch auf der Anlage so bestätigen. Die Grünflächen am Rande der Anlage inmitten der fruchtbaren Probstei mit Ostseenähe runden das Bild eindrucksvoll ab.

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In der geräumigen Gasse im Hauptstall schaut auch Estelle I um die Ecke. Sie ist in einer der 24 Boxen in diesem Teil der Anlage untergebracht. Besonders aufmerksam wird das Fohlen, wenn der „Senior-Chef“ Joachim Arp auftaucht. Er winkt ab: „Nein-Nein. Unsere Tochter ist hier der Chef.“ Und Arp ergänzt: „Die Familie ist sich einig, die Stute bleibt im Stall und genießt zunächst erst einmal für ein Jahr die Weide.“ Und dann hat der rüstige Züchter noch eine Weisheit auf den Lippen: „Ein Jahr länger Fohlen – zehn Jahre länger Pferd.“

Lob für Estelle I kommt von vielen Seiten. Eine Einschätzung dazu ist in der Fachzeitschrift Pferd + Sport (Nr. 8/August 2015) zu lesen: „Ein Blutpferd mit enormer Ausstrahlung und mit einem idealen Rahmen für eine Holsteiner Qualitätsstute. Die harmonische Gesamterscheinung ist ebenfalls von großer Korrektheit gekennzeichnet. Das korrekte Fundament ermöglicht drei in gleicher Weise qualitätsvolle Grundgangarten, die die Sportlichkeit und die Elastizität der Stute unterstreichen.“ Der eher zurückhaltende Joachim Arp nickte mit seinem Kopf dazu nur zustimmend.

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