25 Punkte nach 17 Spielen

Holstein-Kiel-Profis Holtby und Bartels ziehen gemischtes Hinrundenfazit

Fin Bartels (re.) zog zusammen mit seinem Teamkollegen Lewis Holtby nach dem 1:1-Remis gegen Hannover 96 ein Fazit zur Hinrunde der Störche.

Fin Bartels (re.) zog zusammen mit seinem Teamkollegen Lewis Holtby nach dem 1:1-Remis gegen Hannover 96 ein Fazit zur Hinrunde der Störche.

Kiel. Platz acht und 25 Punkte auf der Habenseite: Mit einer durchwachsenen Bilanz aus der Hinrunde verabschiedete sich Fußball-Zweitligist Holstein Kiel am vergangenen Freitagabend in die lange WM-Winterpause. Mannschaft und Trainerstab kommen zwar am Montag noch einmal für eine athletische Testung und am Dienstag zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen – durch die Corona-bedingte Absage des Testspiels gegen den SC Victoria Hamburg dürfen die Störche aber etwas früher in den Urlaub aufbrechen als ursprünglich geplant. Erst Mitte Dezember müssen die Störche wieder zum Training in Projensdorf aufschlagen.

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Gemischte Gefühle nach einer durchwachsenen Hinrunde

Die Gefühle nach dem Remis am Freitagabend waren in Sachen Punkteausbeute und sportlicher Hinrunden-Bilanz gemischt. „Es ist meine zweite Saison bei Holstein Kiel und ich merke schon, dass wir stabiler geworden sind“, machte Lewis Holtby zu Beginn seiner Analyse klar, räumte dann aber ein: „Wir hatten auch einige Dämpfer in der Hinrunde, konnten aber auch immer zurückschlagen. Am Ende hatten wir ziemlich viele Spiele mit einem Unentschieden dabei. Daran müssen wir arbeiten, dass wir diese Spiele gewinnen.“ Ähnlich sah es Stürmer Fin Bartels: „Wir stehen nicht schlecht da“, sagte der Torschütze zur 1:0-Führung gegen die Hannoveraner. „Mit zwei Punkten mehr hätten wir mit Sicherheit sogar von einer guten Hinrunde gesprochen. Klar ist aber auch, dass wir noch Luft nach oben haben.“

Teilweise leichtfertig hergegebene Punkte gehören zur Wahrheit der durchwachsenen ersten Halbserie dazu. Beispielsweise beim 2:2-Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern, dem 1:1-Unentschieden gegen Hansa Rostock, oder auch dem 0:0 beim FC St. Pauli. Holstein fehlte mal Fortune, manchmal auch die sportliche Klasse, um nach ganz oben im Liga-Ranking zu klettern.„Wir haben in der Hinrunde gesehen, dass wir mit allen Teams mithalten können“, analysierte KSV-Trainer Marcel Rapp. „Wir mussten uns nie verstecken. Am Ende fehlte aber oft ein Tick, ob Glück oder Qualität. Daran wollen wir im neuen Jahr arbeiten.“

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Holstein-Kiel-Profis wollen WM-Spiele im TV ansehen

Fast vier freie Wochen haben die KSV-Profis nun, um sich von der eng getakteten Hinrunde zu erholen. Vielleicht das wichtigste Utensil im bevorstehenden Urlaub: der heimische Fernseher. Trotz der politisch schwierigen Verhältnisse rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar werden die Holstein-Kicker bei den Spielen mitfiebern. „Ich muss sehen, ob mich meine zweijährige Tochter die Spiele schauen lässt“, scherzte Holtby und ergänzte: „Wenn Deutschland und England spielen, werde ich schon einschalten.“ Getreu dem Motto wohl aller Fußballer: Die Liebe zum Sport ist größer als die Vernunft. Holtby: „Natürlich kann man über die politischen Zustände diskutieren, aber am Ende ist es immer noch Fußball.“ Findet auch Fin Bartels, der sagte: „Dafür ist man zu sehr Fußball-Fan, als dass man nicht schaut. Natürlich sind die Verhältnisse vor Ort kritisch zu betrachten, aber ich denke nicht, dass ich den Ausschlag da gebe. Von daher werde ich den Fernseher schon anschalten.“

Winter-Neuzugänge sind bei Holstein Kiel unwahrscheinlich

Deutlich arbeitsintensiver als für die Spieler wird die WM-Zeit für KSV-Sportchef Uwe Stöver, der sich in Sachen Kaderplanung für die kommende Spielzeit 2023/24 Gedanken machen und sicher viele Gespräche führen muss. Die Spielerverträge von 15 KSV-Profis laufen am Saisonende aus – die Weichen ihrer Zukunft werden wohl überwiegend in diesem Winter gestellt. Neuzugänge sind nach Informationen dieser Zeitung indes nicht geplant, da die KSV-Bosse unter anderem mit Marco Komenda, Benedikt Pichler und Timo Becker drei Stammspieler nach Verletzungen zurückerwarten. Dass sich der Kader hingegen noch um einen oder zwei Spieler, die in der Hinrunde eine geringe bis gar keine Rolle gespielt haben, verkleinert, scheint dagegen realistisch.

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