Heimspiel gegen Sandhausen

Holstein-Kiel-Trainer Rapp: Aus Schmerz mach positive Energie

Holstein Kiels Cheftrainer Marcel Rapp erwartet im Heimspiel gegen Sandhausen eine Reaktion auf die 2:7-Pleite in Paderborn.

Holstein Kiels Cheftrainer Marcel Rapp erwartet im Heimspiel gegen Sandhausen eine Reaktion auf die 2:7-Pleite in Paderborn.

Kiel. „Die Zahl Sieben war ein Thema unter der Woche“, sagt Marcel Rapp. Der Chefcoach des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel war auch Tage nach der 2:7-Klatsche beim SC Paderborn „verärgert über die Gegentore“. Dennoch walte bei der KSV „kein blinder Aktionismus“, so Rapp. Die Störche wollen den Schmerz umwandeln und im Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 13 Uhr, Liveticker auf KN-online) wieder erfolgreich auftreten.

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Marcel Rapp: „Natürlich hinterfragt man auch sich selbst“

Man habe akribisch gearbeitet und genau aufgearbeitet, was da in Paderborn geschehen war, erklärte Rapp. Angefangen bei den xGoals und der tatsächlichen Torverteilung über die defensiven Schwächen bis hin zur eigenen Person. War es etwa, im Nachhinein betrachtet, richtig, Marvin Schulz nicht im defensiven Mittelfeld aufzubieten, sondern in der Innenverteidigung? „Es geht um eine sachliche Analyse. Und natürlich hinterfragt man auch sich selbst, auch wir im Trainerteam sind kritisch mit uns“, sagt Rapp, verteidigt die Entscheidung aber. „Marvin hat schon öfter als Halbverteidiger gespielt. Darin sehe ich nicht das Problem.“

Nach der sachlichen Analyse soll nun der volle Fokus auf die nächste Partie folgen. Die aber nicht nur für die Kieler Fans noch unter dem Eindruck des vergangenen Wochenendes steht. „Man muss das abschütteln, und wir brechen durch eine hohe Niederlage als Mannschaft nicht zusammen“, sagt Rapp. „Es ist aber auch gut, dass es wehtut. Wir tun das nicht einfach so ab. Wir müssen es kanalisieren und in positive Energie ummünzen.“

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Sandhausen: zweitligaerfahren, kompakt, effizient

Rapp sieht gegen den SVS, dem er neben großer Kompaktheit bescheinigt, wenig Fehler zu machen und effizient in der Chancenverwertung zu sein, seine Mannschaft in der Pflicht. „Es gilt, mit Ball hohes Tempo zu forcieren und eine gute Restverteidigung zu haben“, so der 43-Jährige. „Braunschweig ist dafür die Benchmark. Wenn wir das so auf den Platz bringen, werden wir erfolgreich sein.“ Und dann erspielen sich die Störche auch den Heimvorteil. „Es ist falsch zu erwarten, dass die Fans uns jetzt pushen – wir müssen es auf den Platz bringen und den Funken überspringen lassen“, sagt Rapp, der gegen Sandhausen auf Marco Komenda (OP nach Sehnenriss im Adduktorenbereich), Lewis Holtby (Meniskus-OP) und Stefan Thesker (Aufbau nach Achillessehnenreizung) verzichten muss.

Fin Bartels dagegen nähert sich nach insgesamt langer Rehabilitation nach Schlüsselbeinbruch der normalen Belastung und Fitness. „Fin ist fit, seine Schulter macht keine Probleme, und die Kraft wird auch immer besser“, sagt Rapp. Der Routinier ist eine Option für die Startelf – und in dieser Situation wohl keine schlechte.

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