Westfälisches Pferdestammbuch

Internationale Bieterduelle in Westfalen – Medienstar Benito besonders beliebt

Foto: Preisspitze Benito v. Benicio/Fidermark.

Preisspitze Benito v. Benicio/Fidermark.

Münster. International war das Interesse an den talentierten Zukunftshoffnungen für Dressur und Springen. Gleich vier Youngster für den Dressursport knackten die 30.000 Euro Marke. Einer, der schon online für Aufsehen sorgte erfreute sich besonderer Beliebtheit. Der Gesamtumsatz der Auktion beläuft sich auf 323.000 Euro.

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Bereits nach dem Auswahltermin sorgte der interessant gezeichnete Benicio-Sohn (Z.: Sabine Brandt, Münster; Ausst.: FK Sporthorses Friederike Kampmeyer, Westerkappeln) für große Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken. Der bunte Fuchs fällt aber nicht nur durch seine Farbe und Zeichnung auf. Bewegungsgüte erster Klasse machen den aus einer Mutter von Fidermark gezogenen Wallach zu einem Hoffnungsträger für das große Dressurviereck. Lange wechselte der Zuschlag zwischen Kunden aus Belgien und Deutschland. Für 36.000 Euro sicherte sich Oliver Granicky von OG Reitsport aus Bayern den Dressurnachwuchs Benito. Im Sattel der Preisspitze wird zukünftig seine Partnerin Jacqueline Koser sitzen. Nur knapp weniger investierten Kunden in die Kopfnummer 1. Die bildhübsche Tochter des Zoom/Fiorano beeindruckte die internationale Kundschaft. Hochelastisch und mit einer aktiven Hinterhand ausgestattet präsentiert sich Zuckerfee (Z. u. Ausst.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg) auf dem Westfälischen Auktionsparkett. Auch die ersten Eindrücke unter dem Sattel sind mehr als vielversprechend. Zwölf Bieter interessierten sich für die Braune aus dem Mutterstamm des Siegerhengstes Dubrovnik. Parteien aus Belgien, Österreich und Deutschland hatten den längsten Atem. In einem knapp 15-minütigen Bieterduell wechselte der Zuschlag zwischen den drei Ländern. Den längsten Atem hatten Kunden aus Österreich, die den Zuschlag für 35.000 Euro erhielten.

Bestbezahltes Springpferd war mit der Kopfnummer 8 Edelhagen. Der Eldorado v.d. Zeshoek/Faldo- Sohn (Z.: G. Ploeg, Niederlande; Ausst.: Jürgen Meyer, Minden) ist ein Hoffnungsträger mit großartigen Springansätzen. Mit einem Zuschlagspreis von 18.500 Euro wird der Braune die Reise nach Guatemala antreten.

Vier Reitponyyoungster standen zum Verkauf. Der Vierjährige Versace v. Valido´s Highlight/Golden Dandy (Z.: Wolfgang Schmitz, Rommerskirchen; Ausst.: Konstanze Kühn, Grevenbroich) wurde für 12.500 Euro zugeschlagen. Der Vollbruder zum S-erfolgreichen Valentin zeigt sich in auffälliger Jacke. Auch die ersten Ansätze unter dem Reiter sind vielversprechend. Er wird zukünftig in den Niederlanden beheimatet sein.

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Insgesamt wechselten 17 Youngster zu einem Durchschnittspreis von 19.000 Euro den Besitzer. 50 Prozent der verkauften Youngster werden ihren Hafer zukünftig im Ausland fressen. Kunden aus Österreich und Polen waren besonders erfolgreich. Sie sicherten sich den Zuschlag für jeweils zwei Youngster. „Das Ergebnis dieser Auktion zeigt deutlich, dass das Interesse an guten jungen Pferden in Deutschland und der Welt groß ist. Mit unserer Vermarktungsstrategie sind wir auf dem richtigen Weg. Wir freuen uns sehr, dass unsere Online-Auktionen so großen Anklang finden und wir sowohl Züchter als auch Käufer glücklich machen können“, resümiert Auktions- und Vermarktungsleiter Thomas Münch.

Bereits in der kommenden Woche steht ein weiterer Auswahltermin für Youngster am Westfälischen Pferdestammbuch in Münster-Handorf an. Das BidUp der nächsten Online-Auktion startet am 29. März, traditionell am Montagabend um 19.30 Uhr.

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