GIDJM vor Schilksee

Kieler Doppelführung im ILCA 4 – Schweckendiek weiter ungeschlagen

, Volle Konzentration auf dem Weg an die Spitze: Der Kieler Leif Lüders hat bei der deutschen Meisterschaft die Führung im ILCA 4 übernommen.

, Volle Konzentration auf dem Weg an die Spitze: Der Kieler Leif Lüders hat bei der deutschen Meisterschaft die Führung im ILCA 4 übernommen.

Kiel. Nach zwei Tagen mit Gruppenrennen wirbelte der erste Tag der Goldflotten die Klassements bei den gemeinsamen internationalen deutschen Jugendmeisterschaften (GIDJM) vor Schilksee teilweise ganz schön durch. Mit starken Leistungen haben Leif Lüders und Tom Struve im ILCA 4 eine Kieler Doppelführung herausgesegelt, bei den Optis hingegen droht vor den beiden Schlusstagen eine deutsche Meisterschaft ohne schwarz-rot-goldenes Podest.

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Der bisherige ILCA-4-Spitzenreiter Felix Bonhagen (Bad Zwischenahn) rutschte auf Platz neun ab, Lüders setzte sich mit einem neunten Platz und zwei Siegen an die Spitze – auch wenn er Platz eins beim Einlaufen in den Hafen noch gar nicht realisiert hatte: „Echt? Damit habe ich nicht gerechnet. Eigentlich hat mir der Wind heute gar nicht so gefallen. Aber die Welle war super. Vorm Wind kam man super drauf, und auf der Kreuz konnte man sie perfekt aussteuern.“ Die Frage nach der Strategie für die nächsten Tage beantwortete der Kieler mit einem Grinsen: „Ergebnis halten.“ Um dann nachzuschieben: „Am Start werde ich mich nicht auf die Konkurrenten konzentrieren, aber wenn es sich während der Rennen ergibt, dann versuche ich natürlich schon, die Gegner zu covern.“

Internationale Spitze im Opti: Ein Schwede, ein Däne und ein Belgier vorne

Im Opti setzte der Schwede Henric Wigforss seine Serie auch in der Goldflotte der Optimisten souverän fort und wird nach nunmehr acht Siegen in neun Wettfahrten verfolgt vom Dänen Frederic Dam Hastrup und dem Belgier Vic Rossel. Alle drei sind mit der Erfahrung von der Weltmeisterschaft im türkischen Bodrum nach Kiel gereist und setzten diese erfolgreich ein. „Ich hatte heute mit den Platzierungen 3, 3, 5 einen guten Tag, bin zufrieden. Ob ich Henric noch mal angreifen kann? Ich glaube nicht. Er ist einfach zu stark. Ich werde einfach segeln und hoffen“, berichtete Dam Hastrup. Als bester Deutscher müsste der Düsseldorfer Levian Büscher als Gesamt-Vierter neben einem neunten und zweiten Platz eine Frühstart-Disqualifikation verkraften.

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Neben den Lübeckern Anton und Johann Sach, bei denen es im 29er „mit dem stärkeren Wind sogar besser als in den vergangenen Tagen“ lief und die mit 19 Punkten Vorsprung auf die Rostocker Carl Krause und Max Georgi führen, zeigte sich vor allem einer vollkommen souverän: ILCA-6-Segler Ole Schweckendiek. Der Kieler ist auch nach neun Wettfahrten noch ungeschlagen und kaum vom deutschen Meistertitel abzubringen.

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