Quarantäne-Trainingslager

Kommt die Fußball-"Bubble" im April?

Die DFL plant laut "Kicker", die Spieltage 29 bis 31 im Rahmen eines "Quarantäne-Trainingslagers" durchzuführen.

Die DFL plant laut "Kicker", die Spieltage 29 bis 31 im Rahmen eines "Quarantäne-Trainingslagers" durchzuführen.

Frankfurt/Main. Es handle sich um den Zeitraum von 14. bis 26. April, wie das Fachmagazin am Mittwoch auf seiner Homepage berichtete. „Dies würde mit Blick auf die englische Woche am 30. Spieltag dazu dienen, gleich drei Spieltage (29, 30, 31) noch zusätzlich abzusichern“, zitiert der „Kicker“ aus dem vierseitigen Brief, der von DFL-Boss Christian Seifert und Ansgar Schwenken unterzeichnet und dann an die 36 Profiklubs verschickt worden sein soll.

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Die DFL hatte am Dienstag darüber informiert, dass ein solcher Beschluss für Quarantäne-Trainingslager in enger Abstimmung mit der „Kommission Fußball“ getroffen werden könne und mit acht Tagen Vorlauf beschlossen werden müsste. Zuvor hatte der Profi-Dachverband derartige Trainingslager für die Sommervorbereitung vor der nächsten Saison 2021/22 ins Spiel gebracht.

DFL verschärft Hygienekonzept

Für Zweitligist Holstein Kiel kommt die Überlegung einer derartigen "Bubble" nicht ganz überraschend. Jan Uphues, Organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung der KSV, hatte gegenüber KN-online schon kurz nach Beginn der am Mittwoch endenden Corona-Quarantäne für die Störche erklärt: "Wenn es zur Erhaltung des Spielbetriebs notwendig wird, werden wir natürlich auch diese Maßnahmen umsetzen."

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Ziel der DFL ist es, Spielausfälle wie jüngst in der Zweiten Bundesliga zu verhindern, um den geplanten Saisonzeitplan mit Finale im Mai wahren zu können. Der Ligaverband verschärft zudem sein Hygienekonzept, indem er ab einer Inzidenz von 35 zu den obligatorischen PCR-Tests weitere Antigen-Schnelltests an jedem Trainings- und Reisetag hinzufügt.

DFL sieht keinen Anlass für Oster-Pause

Laut "Kicker" sieht die DFL zudem momentan keinen Anlass für eine Oster-Pause. Die Begegnungen des 27. Spieltags der Bundesliga und Zweiten Bundesliga seien nach wie vor angesetzt, erklärte ein DFL-Sprecher dem Fachmagazin. Zuletzt war die Politik beim Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs und -chefinnen übereingekommen, dass von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden soll, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Der Bund arbeitet aktuell an einer Rechtsverordnung, um Fragen wie die Erlaubnis von Profisport über Ostern zu klären.

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„Eine Austragung ist wie gehabt auf Grundlage des medizinisch-hygienischen Konzepts der 'Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' vorgesehen, das mit Wirkung vom 1. April noch einmal erweitert wird. Der DFL liegen derzeit keine Informationen oder sachlichen Gründe vor, die dem entgegenstehen“, zitierte der "Kicker" einen namentlich nicht genannten DFL-Sprecher.

Holstein an Ostern im Top-Spiel beim VfL Bochum gefordert

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte am Dienstag Gespräche zwischen Politik und Fußball bestätigt, ob die für Ostern geplanten Spiele trotz der verordneten „Ruhetage“ stattfinden dürfen. „Das muss bundeseinheitlich geklärt werden“, sagte der SPD-Politiker.

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Über Ostern ist das Berliner Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC angesetzt, auch das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Rekordmeister FC Bayern München soll an diesen Tagen stattfinden. Für die KSV Holstein steht am Ostersonnabend (13 Uhr) das Top-Spiel beim VfL Bochum auf dem Programm.

Von Niklas Schomburg, Patrick Reichardt (dpa) und Volker Gundrum (dpa)

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